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Ölpreise: Erneut leichte Zugewinne

Marion Schlegel

Die Ölpreise verharren derzeit auf hohem Niveau. Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgericht tendierte insbesondere der Preis für Brent-Öl erneut höher.

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Die Öl­prei­se ha­ben am Mitt­woch nach der Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts zum Eu­ro-Ret­tungs­fond ESM leicht zu­ge­legt. Händ­ler nann­ten die stär­ke­re Ri­si­ko­nei­gung der An­le­ger und den mit­hin schwä­che­ren Dol­lar als Grün­de. Ein Bar­rel (159 Li­ter) der Nord­see­sor­te Brent zur Lie­fe­rung im Ok­to­ber kos­te­te ge­gen Nachmittag 115,92 US-Dol­lar. Das wa­ren 52 Cent mehr als am Diens­tag. Der Preis für ein Fass der US-Sor­te West Te­xas In­ter­me­dia­te (WTI) stieg um 8 Cent auf 97,25 Dol­lar.

 

Nachfrage gestiegen

Nachdem das Bundesverfassungsgericht am Mittwochvormittag den Weg für den Euro-Rettungsfonds ESM freigemacht hatte, legten riskantere Anlageklassen wie Rohstoffe zu. Zudem gab der Dollar insbesondere zum Euro nach, was die Nachfrage nach Rohöl beflügelte. Seit Tagen werden die Ölpreise zudem von der Aussicht auf eine abermalige geldpolitische Lockerung in den USA gestützt. Die amerikanische Notenbank Fed wird ihre neuen Beschlüsse am Donnerstagabend bekanntgeben.

In der aktuellen Phase bietet sich weiterhin ein Einstieg im Inline-Optionsschein der Société Générale mit der WKN SG2 1SW an. Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt. Ansonsten droht Totalverlust.

 

Mit Material von dpa-AFX.

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