Ölpreise: Erneut leichte Zugewinne
Die Ölpreise verharren derzeit auf hohem Niveau. Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgericht tendierte insbesondere der Preis für Brent-Öl erneut höher.
Die Ölpreise haben am Mittwoch nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Euro-Rettungsfond ESM leicht zugelegt. Händler nannten die stärkere Risikoneigung der Anleger und den mithin schwächeren Dollar als Gründe. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete gegen Nachmittag 115,92 US-Dollar. Das waren 52 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 8 Cent auf 97,25 Dollar.

Nachfrage gestiegen
Nachdem das Bundesverfassungsgericht am Mittwochvormittag den Weg für den Euro-Rettungsfonds ESM freigemacht hatte, legten riskantere Anlageklassen wie Rohstoffe zu. Zudem gab der Dollar insbesondere zum Euro nach, was die Nachfrage nach Rohöl beflügelte. Seit Tagen werden die Ölpreise zudem von der Aussicht auf eine abermalige geldpolitische Lockerung in den USA gestützt. Die amerikanische Notenbank Fed wird ihre neuen Beschlüsse am Donnerstagabend bekanntgeben.

In der aktuellen Phase bietet sich weiterhin ein Einstieg im Inline-Optionsschein der Société Générale mit der WKN SG2 1SW an. Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt. Ansonsten droht Totalverlust.
Mit Material von dpa-AFX.
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