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Ölpreis vor dem großen Sturm

Marion Schlegel

Das Thema Öl kann derzeit nur wenige begeistert. Zu tief sitzt der Schock des Ölplattformunglücks im Golf von Mexiko. Dennoch lohnt gerade jetzt ein Blick auf den Rohstoff. Denn die anstehende Hurrikansaison könnte beim Ölpreis für ordentlichen Wirbel sorgen.

Wer derzeit den Begriff "Öl" hört, der denkt vor allem an das Unglück im Golf von Mexiko und die ungeahnten Folgen für die Natur. Doch auch als Investment könnte Öl wieder in den Blickpunkt der Anleger rücken. Denn die negativen Nachrichten dürften nicht abreißen. Nachdem der Ölpreis in den vergangenen Wochen in der Spanne zwischen 70 und 80 Dollar pendelte, könnte die anstehende Hurrikansaison nun die Notierung nach oben wirbeln.

Produktionsausfälle drohen

In den vergangenen Jahren erwiesen sich die Wirbelstürme oder besser gesagt die Produktionsausfälle, die durch sie hervorgerufen werden, als Treiber für den Ölpreis. Zwar stehen derzeit noch die hohen Lagerbestände einem Kurssprung entgegen. Doch sie dürften sich im Fall von kräftigen Stürmen zügig reduzieren. Die US-Wetterbehörde NOAA rechnet in diesem Jahr mit der stärksten Hurrikansaison seit 2005. Damals entwickelte sich der verheerende Hurrikan Katrina.

Mit Hebel spekulieren

Anleger sollten bei WTI-Öl auf die Long-Seite setzen. Hier bietet sich der Knock-out Turbo der DZ Bank (WKN DZ6 PFC) an. Der Schein (1,57 Euro) mit einer Knock-out-Schwelle bei 60,00 Dollar hat eine Laufzeit bis 17. November 2010.

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