Ölpreis verteidigt hohes Niveau
Die Ölpreise können am Mittwoch die Gewinndynamik der Vortage nicht fortsetzen. Dennoch notieren Brent und WTI nach wie vor auf dem höchsten Niveau seit Mitte Mai.
Die Ölpreise treten am Mittwoch nach den jüngsten deutlichen Kursgewinnen auf der Stelle. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostet 112,00 US-Dollar. Das ist exakt der gleiche Stand wie zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank leicht um 6 Cent auf 93,61 Dollar.

Aufwärtsbewegung vorübergehend gestoppt
Nach der euphorischen Stimmung an den Finanzmärkten habe eine Gegenbewegung eingesetzt, die auch die Ölpreise belaste, sagten Händler. Zudem hätten zuletzt schwach ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone die Stimmung gedämpft. So war in Deutschland die Gesamtproduktion im Juni um 0,9 Prozent zum Vormonat gefallen. Auch aus den USA mehrten sich die Zeichen für eine sinkende Rohölnachfrage, sagten Händler. Zudem habe auch der zum Dollar gefallene Eurokurs die Ölpreise belastet.

Breite Gewinnchance
Anleger, die auch weiterhin keine orbitanten Schwankungen beim Ölpreis erwarten, setzen auf den Inline-Optionsschein mit der WKN SG2 1SW. Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt. Ansonsten droht Totalverlust.
Mit Material von dpa-AFX.
Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.
Aktien-Reports
Weitere Artikel zum Thema
Die Ölpreise haben die neue Woche mit einem Minuszeichen eröffnet. Experten sprachen trotz des leichten Dämpfers von einer weiterhin kräftigen Nachfrage nach Rohöl an den Märkten. ...mehr |
Die Ölpreise tendieren seit Wochen seitwärts. Der empfohlene Inline-Optionsschein kann hingegen stetig zulegen und bewegt sich geradewegs in Richtung Zielmarke bei 10 Euro zu. ...mehr |
Die derzeitige Schwäche an den europäischen Aktienmärkten sowie die Lage im Nahen Osten bestimmen weiterhin das Geschehen am Ölmarkt. Anleger setzen auf einen Inline-Optionsschein. ...mehr |
Die Sorge vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten bestimmt zum Wochenauftakt den Ölmarkt. Sowohl Brent- als auch WTI-Öl starten mit Kursaufschlägen. ...mehr |
Die Sorge vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten war eines der bestimmenden Themen am Ölmarkt in der vergangenen Woche. Nachrichten aus den USA sorgten jedoch für Gegendruck beim Ölpreis. ...mehr |























