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Ölpreis erneut mit Zugewinnen

Marion Schlegel

In den vergangenen Wochen konnten die Ölpreise, insbesondere die Nordseesorte Brent-Öl, deutlich zulegen. Auch die neue Woche startete mit Pluszeichen.

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Die Öl­prei­se ha­ben am Mon­tag ih­re an­fäng­li­chen Kurs­ge­win­ne dank po­si­ti­ver Si­gna­le aus der Eu­ro­zo­ne aus­ge­wei­tet. Ein Bar­rel (159 Li­ter) der Nord­see­sor­te Brent zur Aus­lie­fe­rung im Ok­to­ber kos­te­te im Nachmit­tags­han­del 114,37 US-Dol­lar. Das wa­ren 1,42 Dol­lar mehr als am Frei­tag. Der Preis für ein Bar­rel der US-Sor­te WTI (West Te­xas In­ter­me­dia­te) mit Aus­lie­fe­rung im Sep­tem­ber stieg um 77 Cent auf 93,64 Dol­lar.

Steigender Euro beflügelt

Die insgesamt freundliche Stimmung an den Finanzmärkten habe auch die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Die griechische Wirtschaft war im zweiten Quartal nicht so stark geschrumpft wie erwartet. In den Monaten April bis Juni sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 6,2 Prozent zum Vorjahr zurückgegangen. Volkswirte hatten zuvor einen Rückgang von 7,0 Prozent erwartet. Zudem ist es Italien gelungen wie geplant acht Milliarden Euro mit einem Geldmarktpapier mit einer Laufzeit von zwölf Monaten aufzunehmen. Die Zinsen stiegen im Vergleich zur letzten Auktion Mitte Juli zwar leicht an, die Nachfrage war jedoch solide. Der daraufhin steigende Euro habe auch die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Ein schwächerer Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen günstiger.

Auf breite Seitwärtsbewegung setzen

Die Rallye bei den Ölpreisen könnte durchaus noch einige Zeit anhalten, ein nachhaltiger Ausbruch nach oben ist in Anbetracht der derzeitigen Schwierigkeiten in der Weltwirtschaft allerdings nicht zu erwarten. Ein interessantes Investment ist deswegen der Inline-Optionsschein mit der WKN SG2 1SW. Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt. Ansonsten droht Totalverlust.

Mit Material von dpa-AFX.

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