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Ölpreis: Lagerbestände schrumpfen überraschen deutlich

Marion Schlegel

Die am Mittwoch vom US-Energieministerium veröffentlichten Rohöllagerbestände sind überraschend deutlich gesunken. Der Ölpreis konnte im Anschluss deutlich zulegen. Derzeit notiert er allerdings wieder unter der wichtigen 80-Dollar-Marke.

Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg im gestrigen Tagesverlauf auf über 80 Dollar an. Grund waren die US-Rohöllagerbestandsdaten, die vom amerikanischen Energieministerium (DoE) veröffentlicht werden. Demnach sind die Lagerbestände in der vergangenen Woche um vier Millionen Barrel auf 335,9 Millionen Barrel zurückgegangen. Die Bestände im Bereich Destillate einschließlich Diesel und Heizöl nahmen um 378.000 Barrel ab. Benzin verzeichnete einen Rückgang von 300.000 Barrel. Im Vorfeld waren Volkswirte sogar von einem Anstieg der Öl-Lagerbestände um 1,5 Millionen Barrel ausgegangen. Bei Diesel und Heizöl wurde ein Rückgang von 1,0 Millionen Barrel, bei Benzin ein Zuwachs von 400.000 Barrel prognostiziert. Die Daten deuten laut Experten auf eine gestiegene Nachfrage nach Rohöl hin.

Über 170 Prozent im Plus

Lange konnte sich der Ölpreis allerdings nicht über der 80-Dollar-Marke behaupten. Belastend wirkt derzeit auch der wieder etwas stärkere US-Dollar. Aktuell notiert der WTI-Ölpreis mit 0,67 Dollar im Minus bei 79,73 Dollar. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄRs im Juli gefolgt sind, den MINI-Long von Goldman Sachs mit der WKN GS5 YLB ins Depot zu kaufen, können sich bereits über einen satten Gewinn von mehr als 170 Prozent freuen. Aus charttechnischer Sicht ist das Bild für den Ölpreis nach wie vor positiv. Erst ein Rücksetzer unter das Ausbruchsniveau bei 75 Dollar würde dieses eintrüben. Demgegenüber würde der Sprung über das bisherige Jahreshoch bei 82 Dollar ein weiteres Kaufsignal liefern. Anleger bleiben weiter investiert und sichern sich mit einem Stopp im Bereich von 72 Dollar ab.

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