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Ölpreis: Kampf mit der 80-Dollar-Marke

Marion Schlegel

Die Rohöl-Lagerbestände der USA sind in der vergangenen Woche weiter gesunken. Analysten hatten mit einem geringeren Rückgang gerechnet. Der Ölpreis legte daraufhin leicht zu. Die Marke von 80 Dollar stellt aber nach wie vor eine hohe Hürde dar.

Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) konnte in den vergangenen Tagen leicht zulegen und notiert derzeit knapp unter der wichtigen 80-Dollar-Marke bei 79,40 Dollar je Barrel. Damit ist der Ölpreis nun an die obere Begrenzung der als bullisch zu wertenden Flaggenformation herangelaufen. Ein Bruch dieses Widerstands würde weiteres Aufwärtspotenzial bis zunächst zum 52-Wochen-Hoch bei 82 Dollar. Gelingt auch der Sprung darüber, könnte die Dynamik deutlich zulegen. Das nächste Kursziel läge dann im Bereich von 88 Dollar. Anleger bleiben deswegen weiter im MINI-Long von Goldman Sachs mit der WKN GS5 investiert. Seit der Empfehlung Mitte Juli dieses Jahres befinden sich das Zertifikat bereits mehr als 160 Prozent im Plus. Zur Absicherung setzen Investoren einen Stopp im Bereich von 71 bis 72 Dollar.

Vorräte überraschend im Minus

Ein Grund für den jüngsten Preisanstieg waren die erneut gefallen US-Rohöllagerbestände. Nach Angaben des amerikanischen Energieministeriums (DoE) sind die Vorräte überraschend deutlich um 0,9 Millionen Barrel auf 336,8 Millionen Barrel gesunken. Im Vorfeld hatten Experten laut einer Bloomberg-Umfrage sogar mit einem Anstieg um 0,3 Millionen Barrel gerechnet. Zudem stütze aber auch die anhaltende Dollarschwäche den Ölpreis.


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