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Ölpreis: Geringere Lagerbestände erwartet

Marion Schlegel

Noch ist der Ölpreis im Seitwärtstrend zwischen 70 und 80 Dollar gefangen. Können jedoch die für den Nachmittag erwarteten US-Lagerbestandsdaten der EIA überraschen, wäre ein Ausbruch nach oben möglich.

Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet im frühen Handel 79,15 Dollar und damit 0,28 Dollar mehr als am Vortag. Wie erwartet ist der Ölpreis an der Unterstützung bei 70 Dollar wieder nach oben gedreht. Damit wurde der seit Seitwärtstrend zwischen 70 und 80 Dollar der vergangenen Monate bestätigt. Für einen Ausbruch nach oben fehlt derzeit (noch) das auslösende Signal. Vor einem Einstieg sollten Anleger dieses abwarten.

Rückgang erwartet

Vielleicht können die für den heutigen Nachmittag erwarteten US-Lagerdaten für neuen Schwung sorgen. Um 16.30 Uhr veröffentlicht die US-Energiebehörde EIA die entsprechenden Zahlen. Analysten rechnen im Vorfeld einen Rückgang der US-Rohöllagerbestände. Bei einem stärker als erwarteten Minus könnte der Ölpreis nach oben durchstarten.

Ohne Öl geht nichts

Gemäß der jüngsten Energieprognose des Ölriesen Exxon Mobil werden Öl und Gas auch in Zukunft die wichtigsten Energieträger bleiben. So sollen zwar erneuerbare Energien bis zum Jahr 2030 einen Anteil von 16 Prozent erreichen, Öl wird nach Einschätzung Exxon Mobils aber immer noch 36 Prozent ausmachen.

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