Mais: Dürre treibt Preise
Monatelang kannte der Maispreis nahezu nur eine Richtung: die nach unten. Zuletzt startete die Notierung aber eine rasante Aufholjagd und markierte sogar ein neues Rekordhoch.
Die Preise für Agrarrohstoffe scheinen derzeit kein Halten zu kennen. Im vergangenen Monat kletterte der Preis für Mais um mehr als 30 Prozent auf zuletzt 810,50 US-Cent je Scheffel. Bei 816,75 Cent markierte die Maisnotierung dabei ein neues Allzeithoch. Grund für den enormen Kursanstieg ist die anhaltende Dürre in den USA. Und ein Ende der Trockenheit im Mittleren Westen der USA ist laut Wetterprognosen nicht abzusehen. Experten rechnen deswegen mit erheblichen Ernteschäden. Die Nachfrage hat zuletzt allerdings etwas nachgegeben, was wohl unter anderem den deutlich gestiegenen Preisen geschuldet sein dürfte. Dies könnte zumindest kurzzeitig für etwas Druck sorgen.

Mehr als verdoppelt
Nach dem rasanten Kursanstieg ist zwar eine Zwischenkorrektur nicht auszuschließen, langfristig bleiben die Aussichten für den Maispreis aber positiv. Anleger sollten deswegen ihre Gewinne (+119 Prozent) im empfohlenen Mini-Long mit der WKN SG1 T19 weiter laufen lassen, den Stopp zur Gewinnabsicherung aber auf 2,20 Euro nachziehen.
Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.
Aktien-Reports
Weitere Artikel zum Thema
Widrige Witterungsbedingungen in wichtigen Anbauregionen haben dazu geführt, dass die Preise für bedeutende Agrarrohstoffe wie Weizen oder Mais kräftig angezogen sind. Wie können Anleger am geschicktesten von dieser Entwicklung profitieren?...mehr |























