Marion Schlegel
In den vergangenen Tagen haben die Edelmetalle Gold und Silber eine kleine Zwischenrallye eingelegt. Der Silberpreis befindet sich dadurch nur noch knapp unterhalb einer wichtigen charttechnischen Hürde. Die angespannte Lage in vielen südeuropäischen Ländern dürfte das Interesse an sicheren Anlagealternativen wie Silber hoch halten. Händler rechnen sogar mit einem erneuten Ansturm auf die Edelmetalle.
Die Lage in den südeuropäischen Staaten Griechenland, Portugal und Spanien lässt die Anleger vermehrt in Edelmetalle flüchten. Gold und Silber legten in den vergangenen Tagen eine wahre Rallye hin. Der Goldpreis eroberte dabei die Marke von 1.180 Dollar je Feinunze zurück. Silber gewann seit dem Korrekturtief Anfang Februar bei 14,63 Dollar sogar 28 Prozent auf 18,69 Dollar hinzu, Gold hingegen nur rund 13 Prozent. Dies verdeutlicht einmal mehr, dass sich der Silberpreis traditionell deutlich dynamischer verhält als Gold. Anleger, die von der erst noch bevorstehenden Silberpreis-Rallye überproportional profitieren möchten, setzen auf aussichtsreiche Silberaktien. Einen absoluten Top-Minen-Wert mit Verdopplungscharakter finden Sie aktuellen Spezialreport "Volltreffer: Unentdeckte Silberperle für unter 1 Euro", den Sie hier abrufen können.
Historisch günstig
Händler bereichten sogar bereits über erste Anzeichen einer Angebotsverknappung bei Silber. Nicht nur deswegen ist in den kommenden Wochen mit weiter stark steigenden Preisen zu rechnen. Zudem ist Silber derzeit ohnehin historisch günstig. Das aktuelle Gold-Silber-Ratio beträgt 63. Das bedeutet, um eine Unze Gold zu kaufen, muss man 63 Unzen Silber hinlegen. Der langjährige Durchschnitt liegt lediglich bei 17.

Ausbruch
Auch aus charttechnischer Sicht könnte bald ordentlich Schwung in den Silberpreis kommen. Gelingt der Sprung über die Hürde bei 19,50 Dollar je Feinunze, ist das 2008er-Hoch und damit der letzte nennenswerte Widerstand bei 21,36 Dollar greifbar nahe. Der im AKTIONÄR 09/10 empfohlene Turbo-Bull der Société Générale mit der WKN SG1 B2C liegt mittlerweile bereits mehr als 70 Prozent im Plus. Noch nicht investierte Anleger können auf dem aktuellen Niveau aber immer noch zugreifen. Stopp bei 2,20 Euro setzen!

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