 Marion Schlegel
Der Kupferpreis hat sich von seinen Jahrestiefständen zuletzt deutlich entfernt. Hohe Kupfer-Import aus China unterstützen die Notierung. Noch fehlt allerdings der entscheidende charttechnische Ausbruch.Der Kupferpreis hat in den vergangenen Monaten nicht zuletzt aufgrund von Rezessionsängsten deutliche Verluste hinnehmen müssen. Im Bereich von 6.700 Dollar hat die Notierung jedoch einen Boden ausbilden können und eine Erholungsbewegung gestartet. Dabei wurde die 38-Tage-Linie nach oben durchbrochen, der seit Ende Juli ausgebildete Abwärtstrend konnte jedoch vorerst nicht geknackt werden. Wichtig ist nun, dass sich die Notierung auf dem aktuellen Niveau erneut festigen kann. Dann wäre mit einem baldigen erneuten Angriff auf den Abwärtstrend zu rechnen. Unterstützung erhält die Kupfer-Notierung dabei unter anderem aus China. Dort sind die Einfuhren von Kupfer und Kupferprodukten im Oktober dieses Jahres den fünften Monat in Folge gestiegen. Mit knapp 384.000 Tonnen haben diese damit das höchste Niveau seit Mai 2010 erreicht. 
Kaufsignal abwarten Noch hat der Kupferpreis die charttechnische Kurve nicht bekommen. Erst ein Sprung über den Abwärtstrend würde ein Kaufsignal generieren. Dann wäre Luft bis in den Bereich von 8.500 Dollar. Anleger sollten sich mit dem Zertifikat der Société Générale mit der WKN SG1 ACM (akt. Kurs: 16,14 €, Hebel: 3,4) auf die Lauer legen. Aktien-Reports| Akt. Kurs | | Veränd. | / |
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