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Goldpreis mit Hoffnungsschimmer

Marion Schlegel

Der etwas schwächere Dollar der vergangenen Tage sowie Gerüchte über die Nationalisierung der südafrikanischen Goldminen haben den Goldpreis zuletzt auf Erholungskurs geschickt. Eine endgültige charttechnische Entwarnung für den Goldpreis gibt es bislang allerdings noch nicht. Der wichtige Support bei 1.070 Dollar hat aber zumindest gehalten.

Der Goldpreis sich hat in den vergangenen Tagen von seinen Tiefs erholt. Derzeit notiert das Edelmetall leicht im Minus bei 1.106,60 Dollar. So sorgte der schwächere Dollar der vergangenen Tage für Unterstützung. Zudem ist die physische Goldnachfrage weiter robust. Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank, glaubt, dass Preise unter der Marke von 1.100 Dollar Käufer anlocken. Begünstigt wurde der jüngste Goldpreisanstieg auch durch Aussagen von Mitgliedern der südafrikanischen Regierungspartei ANC, wonach die Minen des Landes nationalisiert werden sollten, so Weinberg weiter.

Noch abwarten

Zuletzt verteidigte der Goldpreis den immens wichtigen Supportbereich um 1.070 Dollar, was als positives Zeichen gewertet werden kann. Bislang gelang der Notierung allerdings noch nicht der Sprung über den kurzfristigen Abwärtstrend. Ein Ausbruch darüber würde weiteres Potenzial nach oben eröffnen. Vor einem Neueinstieg sollten Anleger deswegen das entsprechende Signal abwarten. Für vorsichtig agierende Investoren empfiehlt sich ein Einstieg in den MINI-Long der Commerzbank mit der WKN DR2 AQM. Die Knock-Out-Schwelle liegt derzeit bei 783,224 Euro und damit deutlich unter dem aktuellen Goldkurs.

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