Marion Schlegel
Der schwächere Dollar und die anhaltende Schuldenkrise in Europa haben Edelmetalle in der Gunst der Anleger wieder steigen lassen. Sowohl Gold als auch Silber können deutlich zulegen.
Nach der deutlichen Korrektur an den Edelmetallmärkten in den vergangenen Wochen haben nun Gold und Silber ein erstes Lebenszeichen von sich gegeben. Gold und Silber profitieren einerseits vom schwächeren Dollar sowie der anhaltenden Schuldenkrise in Europa. Experten zeigen sich nach wie vor skeptisch, dass eine umfassende Lösung gefunden werden kann.

Deutliche Erholung bei Gold und Silber
Der Goldpreis konnte den insbesondere psychologisch wichtigen Widerstand von 1.700 Dollar sowie den kurzfristigen Abwärtstrend überwinden und bei 1.719,80 Dollar je Feinunze ein neues 1-Monats-Hoch markieren. Nun gilt es die wiedererlangte Stärke zu bestätigen. Aus charttechnischer Sicht ist Luft bis in den Bereich von 1.800 Dollar.
Silber knackte die 33-Dollar-Marke, konnte aber noch nicht den Widerstand bei 33,50 Dollar nachhaltig überwinden. Gelingt auch der Sprung darüber, wäre dies als Kaufsignal zu werten. Andernfalls wäre bei einem Scheitern am Widerstand auch ein Test der bisherigen Jahrestiefs durchaus noch einmal denkbar.

Mit Hebel profitieren
Anleger, die von steigenden Edelmetall-Notierungen profitieren möchten, setzen auf die vom AKTIONÄR empfohlenen Turbo-Scheine. Bei Gold ist ein Investment in den Mini-Long mit der WKN VT0 DKJ (akt. Kurs: 4,64 Euro, Hebel: 2,7) ratsam. Investoren, die seit der Erstempfehlung am 4. Februar 2011 dabei sind, liegen hier bereits mehr als 95 Prozent in Front. Wer auf steigende Silberkurz setzen möchte, liegt beim RBS-Schein mit der WKN AA2 WS4 WKN (akt. Kurs: 7,34 Euro, Hebel: 3,3) richtig. Seit dem AKTIONÄR-Tipp vor knapp einem Monat notiert das Papier gut 30 Prozent im Plus.