Michael Schröder
Der Goldpreis bleibt weiter auf Rekordkurs. Anfang der Woche markierte das Edelmetall ein neues Allzeithoch. Das dürfte jedoch noch nicht das Ende der Fahnenstange gewesen sein. Im Gegenteil: Ein neuer Rallyeschub steht unmittelbar bevor. Risikofreudige Anleger setzen auf einen Gold-Turbo.
Am vergangenen Montag stieg der Goldpreis auf ein Allzeithoch. Die neue Rekordmarke liegt nun bei 1.265,30 Dollar je Feinunze. Im Anschluss kamen die Notierungen für das Edelmetall zwar wieder etwas zurück. Die aktuelle Entwicklung bezeichnen Rohstoffexperten allerdings nur als "Ruhe vor dem Sturm".
Größerer Rallyeschub erwartet
Das kurzfristige Potenzial für den Goldpreis reicht aus charttechnischer Sicht bis in den Bereich um 1.300 Dollar. Daraus könnte dann ein größerer Rallyeschub in Richtung 1.450 Dollar entstehen. Fallen die Notierungen wider Erwarten unter 1.160 Dollar zurück, droht eine größere Korrektur. Doch auf dieses Szenario setzen derzeit nur die wenigsten.
Alle wollen Gold
DER AKTIONÄR hat in der jüngsten Vergangenheit bereits mehrfach daraufhingewiesen, dass die Anleger in Zeiten der anhaltenden Schuldenkrise nach wie vor nach einem sicheren Anlagehafen suchen. "Der Goldpreis sollte steigen, weil immer mehr Leute Gold kaufen", bringt Vermögensverwalter und Fondsmanager Dr. Jens Ehrhardt die Entwicklung auf den Punkt. "Das hat man ja zuletzt beim Run auf die Goldmünzen gesehen. Viele Anleger denken sich, solange die Zinsen unten sind, lohnt sich Festgeld nicht, da kann man besser Gold kaufen", so Ehrhardt weiter.
Long mit Hebel 15
Extrem risikofreudige Anleger können mit dem Gold Mini-Long (WKN GS2 4F4) von Goldman Sachs spekulieren. Der Schein ohne Laufzeitbegrenzung hat seinen Basispreis bei 1.165,80 Dollar (Stop-Loss: 1.186 Dollar), verfügt über einen Hebel von 15 und wird für 6,45 Euro gehandelt. Erreicht der Goldpreis das erste Kursziel, notiert der Gold Mini-Long bereits über 50 Prozent im Plus. Ein Stoppkurs bei 4,75 Euro sichert die bewusst klein gehaltene Position ab.
Gewinne laufen lassen
Der in Ausgabe 20/09 empfohlene Gold-Turbo mit der WKN DR2 AQM hat sich mittlerweile mehr als verdreifacht. Anleger sollten die Gewinne in jedem Fall weiter laufen lassen und sukzessive den Stopp nachziehen.