Thomas Bergmann
Das Edelmetall präsentiert sich in den letzten Tagen von seiner Schokoladenseite. Seit dem Sell-off Anfang Februar hat sich Gold wieder über die Marke von 1.100 Dollar gekämpft. Ein starkes Kaufsignal sollte für eine Fortsetzung der Erholung sorgen. Risikofreudige Anleger spekulieren mit dem Derivat des Tages auf dieses Szenario.
Gold hat heute Morgen den Aufwärtstrend der letzten Tage fortgesetzt. Gegen 10:30 Uhr notiert das Edelmetall bei 1.115 Dollar je Feinunze und damit mehr als ein Prozent über dem Vortagesschlusskurs. Im Zuge dieses Anstiegs hat Gold einige wichtige charttechnische Hürden überwunden und damit ein starkes Kaufsignal generiert. Risikofreudige Anleger spekulieren mit einem Hebelzertifikat auf eine Fortsetzung der Erholung.
Über Kreuzwiderstand
Exakt bei 1.100 Dollar hatte der Goldpreis einen Kreuzwiderstand zu überwinden. Dieser bestand aus einer horizontalen Linie und dem seit Anfang Dezember 2009 gültigen Abwärtstrend. Als nächste kleinere Hürde stellt sich dem Goldpreis das Zwischenhoch bei 1.124 Dollar in den Weg. schwieriger wird es sein, das Hoch bei 1.161 Dollar zu überwinden.

Euro unterstützt
Zusätzliche Unterstützung könnte in den nächsten Tagen vom Euro kommen. Die europäische Einheitswährung konnte nach positiven Signalen aus Brüssel in Bezug auf Griechenland Boden gutmachen und die Marke von 1,36 Dollar zurückerobern. Ein schwächerer Dollar dürfte den Goldpreis aller Voraussicht nach stützen.
Nichts für schwache Nerven
Sollte das Szenario aufgehen und der Goldpreis auf 1.161 Dollar steigen, entspräche dies einem Anstieg um 4,1 Prozent. Wer mehr Rendite erwirtschaften will, kann beispielsweise das Hebelzertifikat von BNP Paribas mit der WKN BN3 5TU (aktueller Briefkurs: 10,12 Euro) ordern. Der Schein mit Knock-Out-Schwelle bei 980 Dollar hat einen Hebel von acht. Der Stoppkurs für das Zertifikat sollte bei 7,50 Euro platziert werden.