Nachdem der Goldpreis im Februar noch an der 1.000-Dollar-Marke gescheitert ist, deutet einiges darauf hin, dass bald ein erneuter Versuch startet. Anleger können mit einem Hebelprodukt dabei sein.
Nachdem der Goldpreis im Februar noch an der 1.000-Dollar-Marke gescheitert ist, deutet einiges darauf hin, dass bald ein erneuter Versuch startet. Anleger können mit einem Hebelprodukt dabei sein.
Die zuletzt wiedererstarkten Aktienmärkte sowie aufkeimender Konjunkturoptimismus haben den Goldpreis in den vergangenen Wochen auf Konsolidierungsfahrt geschickt. Dennoch sind die langfristigen Aussichten bei Gold nach wie vor bestens, sodass die momentane Seitwärtsbewegung als hervorragende Möglichkeit betrachtet werden muss, das Engagement im Goldsektor auszubauen. Auch die Bedeutung von Gold als sicherer Hafen dürfte durch die Panik vor einer Influenza-Pandemie wieder steigen.
Entscheidung naht Der Blick auf den Chart lässt auf einen baldigen Ausbruch schließen: In der vergangenen Woche kletterte der Goldpreis von 865 Dollar auf in der Spitze fast 920 Dollar und das, obwohl die EZB in der vergangenen Woche Gold im Wert von 823 Millionen Euro (mehr als 38 Tonnen) auf den Markt geworfen hat. Zwar korrigierte der Goldpreis zu Beginn dieser Woche wieder etwas, doch naht nun die baldige Entscheidung, ob die Notierung oben oder unten aus dem Dreieck rausläuft. Die Angst vor der Schweinegrippe dürfte von fundamentaler Seite das ihrige dazu beitragen, dass der Goldpreis nach oben ausbricht. Auch die Rohstoff-Experten der DZ Bank sind bullsih. Sie erwarten bis Jahresende einen Goldpreis von 1.000 Dollar, im ersten Quartal 2010 sogar 1.100 Dollar. Da der Euro wider Erwarten die 1,30-Dollar-Marke deutlich verteidigt hat, ist mit einem weiteren Anstieg der Gemeinschaftswährung zu rechnen. Anleger sollten daher auf den währungsgesicherten MINI-Long der Dresdner Bank mit der WKN DR2 AQM zurückgreifen. Kauflimit bei 15,50 Euro und Stoppkurs bei 11,00 Euro setzen.
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