Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Das komplette Heft für
nur 4,99 € als ePaper.
Jetzt DER AKTIONÄR als ePaper online lesenZur aktuellen Ausgabe
ePaper-Einzelabruf


Zum Abo-Shop

Leseprobe
Aktuelle Ausgabe:

Die Millionen-Formel: So finden Sie automatisch die besten Aktien

  • McDonald's: Schnelles Essen - fette Gewinne

weitere Werte: Allianz, Coca-Cola, E.on ...

DER AKTIONÄR  - Homepage

Video des Tages

Exklusivinterview mit Dr. Jens Ehrhardt: "Kein zweites Lehman"

Er ist einer der bekanntesten Fondsmanager und Vermögensverwalter in Europa. Die Rede ist von Dr. ...»mehr

DAX nahezu unverändert erwartet: Außerdem Fresenius, EADS, SAP und Siemens im Fokus

»mehr

Eine Frage der Kosten

Dieser Goldproduzent könnte das schaffen, was ihm keiner zugetraut hat. Die Aktie wäre dann ein ...»mehr

Ford: Die tun was!

Carsten Englert, Thomas Bergmann

490_220.jpg

Der krisengeschüttelte US-Autobauer Ford hat seine Schuldenlast auf einen Schlag gedrittelt. Dadurch sind die Chancen gestiegen, halbwegs unbeschadet durch die Krise zu kommen. Mutige Anleger steigen in ein Discount-Zertifikat ein.

Der krisengeschüttelte US-Autobauer Ford hat seine Schuldenlast auf einen Schlag gedrittelt. Dadurch sind die Chancen gestiegen, halbwegs unbeschadet durch die Krise zu kommen. Mutige Anleger steigen in ein Discount-Zertifikat ein.

Ford ist über Nacht 9,9 Milliarden Dollar Schulden los. Nach langen Verhandlungen mit Gläubigern sinkt die Schuldenlast um weit über ein Drittel auf 15,9 Milliarden Dollar, teilte der Konzern zuletzt mit. Zum Jahresende war Ford im Kerngeschäft, der Automobilsparte, noch mit 25,8 Milliarden Dollar verschuldet.

Halbe Milliarde weniger Zinsen
Durch den Schuldenverzicht spare der Konzern mehr als 500 Millionen Dollar an Zinsen pro Jahr. Ford sei daher zuversichtlich, anders als General Motors (GM) und Chrysler auch weiterhin ohne staatliche Finanzhilfen auszukommen. Um aus eigener Kraft zu überleben, muss der Autobauer jedoch zwingend mit dem Geldvernichten im US-Automobilgeschäft aufhören. Allein im vierten Quartal verbrannte Ford 7,2 Milliarden Dollar. Immerhin erwartet der Vorstand für 2009 eine signifikante Verbesserung und einen negativen Free Cashflow von „nur noch“ 5,0 bis 5,5 Milliarden Dollar.

Gut situierte Tochter
Von den US-Autobauern hat Ford auf jeden Fall die besten Chancen, die Krise zu meistern und mit einem blauen Auge davonzukommen. Neben dem größeren Liquiditätspolster hat das Unternehmen im Vergleich zu seinen US-Kontrahenten eine gut situierte Europa-Tochter. Während GM Europe seit Jahren rote Zahlen schreibt, hat Ford of Europe 2008 einen Milliardengewinn erzielt. Weiteren Spielraum könnte der Verkauf der schwedischen Tochter Volvo verschaffen. Eine Pleite von Ford ist daher derzeit unwahrscheinlich. Wer mit Ford spekulieren möchte, sollte dies dennoch nur mit Airbag tun. Das Discount-Zertifikat der RBS (WKN AA0 67E) gewährt einen Einstieg in den Basiswert zu 2,33 Dollar – ein Rabatt von fast 42 Prozent auf den aktuellen Ford-Kurs. Hält sich die Aktie bis Laufzeitende am 9. Dezember 2009 über dem Cap von drei Dollar, streichen Anleger eine Rendite von 28,8 Prozent oder 48,8 Prozent per annum ein. Die lästige Umrechnung von Dollar auf Euro und umgekehrt entfällt, da das Produkt währungsgesichert ist.

Zertifikat mit Überlebenschance
Ford bleibt trotz des Schuldenabbaus ein heißes Eisen, denn die Krise im Automobilsektor ist noch lange nicht ausgestanden. Dennoch hat der US-Autobauer gute Überlebenschancen. Genauso sollte das Zertifikat der RBS bis zum Ende der Laufzeit überleben, sprich, eine ansehnliche Rendite einfahren.

Aktien-Reports

DAX

Tops & Flops

TECDAX

Tops & Flops

MDAX

Tops & Flops

SDAX

Tops & Flops

Share/Bookmark
Anzeige
Anzeige

Weitere DER AKTIONÄR Dienste