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Euro/US-Dollar (EUR/USD): Gegenbewegung startet

Stefan Limmer

Das Währungspaar Euro/US-Dollar (EUR/USD) hat in den letzten Wochen massiv an Wert verloren. Die Unterstützung bei 1,34 USD hat gehalten. Die Gegenbewegung erhält durch schlechte Wirtschaftsdaten aus den USA zusätzlichen Rückenwind. Mutige Anleger schlagen zu.

Getrieben von schlechten Nachrichten aus der Euro-Zone ist die EUR/USD-Notierung innerhalb kurzer Zeit um mehr als 10 Cent gefallen. Mit dem Höhenflug des USD könnte es vorerst vorbei sein. Der Chart des US-Dollar-Index wirkt stark überkauft.

Miese Wirtschaftsdaten

Neben der technischen Situation sprechen auch die jüngsten fundamentalen Nachrichten für einen schwächeren US-Dollars. Die Konjunktur in den Vereinigten Staaten trübt sich weiter ein. Laut Chicago Fed National Activity Index ist die US-Wirtschaft im vergangenen Monat schwächer als das historische Trendniveau gewachsen. Der Index verschlechterte sich im August auf Minus -0,43 Punkte. Im Juli lag der Wert noch minimal im Plus. Laut Definition lässt ein Wert unterhalb von -0,7 auf ein erhöhtes Rezessionsrisiko schließen. Auch der gebeutelte Häusermarkt kommt aus der Krise nicht heraus. Die Zahl der Neubauverkäufe ist im August auf ein neues 6-Monats-Tief gefallen. Mit 295.000 wurden im Vergleich zum letzten Monat 2,3 Prozent weniger Häuser verkauft. Im Juli  lag die Zahl noch bei 302.000.

Für Mutige

Im EUR/USD-Chart hat die Unterstützung bei ungefähr 1,34 USD gehalten. Die aktuelle Gegenbewegung könnte die europäische Leitwährung bis in den Bereich der 1,38 USD führen. Trader, die auf diese Bewegung spekulieren wollen, setzen auf den Open End-Turbo-Optionsschein mit der WKN TB8 ESS. Der Hebel beträgt 5,99. Bei einem Basispreis von 1,13 USD ist das Knockout-Level bei 1,1282 USD zu finden. Aktuell kostet der Optionsschein 16,43 Euro. Aufgrund des Risikos sollte mit Stop-Loss gearbeitet werden.

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