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Euro/US-Dollar: Einsatz verdoppelt

Carsten Englert

DER AKTIONÄR hat Ende Januar empfohlen, eine Short-Position im Euro einzugehen. Wer dem Rat gefolgt ist, kann sich nun über einen Gewinn von mehr als 100 Prozent freuen. Der Euro ist zwar weiter schwer angeschlagen, doch ist die Wahrscheinlichkeit einer Gegenreaktion deutlich gestiegen.

"Angst essen Euro auf", mit diesem umgewandelten Fassbinder-Filmtitel fasst Ralf Umlauf von der Hessischen Landesbank die derzeitige Stimmung am Devisenmarkt zusammen. Die anhaltenden Sorgen über die Haushaltsprobleme von Griechenland und Portugal lassen die Befürchtungen, dass die Währungsunion auseinanderbrechen könnte, nicht verstummen. Am heutigen Montagmorgen stabilisierte sich die Gemeinschaftswährung jedoch zunächst. Aus fundamentaler Sicht dürfte der Tag eher ruhig werden. Wichtige Konjunkturindikatoren stehen heute weder in den USA noch in Europa auf der Agenda.

Zeit ist reif für eine Erholung

Da heute kein erneuter fundamentaler Druck auf den Euro kommen dürfte und die charttechnischen Indikatoren eine extrem überverkaufte Situation anzeigen, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass es zu einer ausgeprägten technischen Gegenreaktion kommt. Im besten Fall könnte diese den Euro an den Abwärtstrend heranführen. Dieser verläuft aktuell bei etwa 1,41 Dollar. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄRs gefolgt sind, sollten daher zunächst die üppigen Gewinne von 100 Prozent mitnehmen und den Turbo-Short mit der WKN BN4 UDT (aktueller Kurs: 5,50 Euro; Empfehlungskurs: 2,75 Euro) verkaufen.

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