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Euro/US-Dollar: Ein Wechselbad der Gefühle

Stefan Limmer

Der Eurokurs wurde in den letzten Monaten maßgeblich von politischen Entscheidungen getrieben. In der vergangenen Woche feierte der Markt noch seine Rettung. In dieser Woche stürzte die europäische Leitwährung nach Äußerungen des griechischen Ministerpräsidenten ins Bodenlose.

Vertreter aus Politik und Wirtschaft einigten sich letzten Donnerstag in Brüssel auf umfassende Maßnahmen zur Bekämpfung der Schuldenkrise und zur Rettung des Euro. Die Eurozone feierte den Verhandlungserfolg und auch die europäische Leitwährung regierte erleichtert auf die Neuigkeiten. Der Euro stieg daraufhin innerhalb kurzer Zeit bis auf rund 1,425 US-Dollar und erreichte somit das Kursziel vom AKTIONÄR.

Spielverderber Papandreuo

Nur wenige Tage nach der Einigung auf einen Euro-Rettungsplan sorgte der griechische Ministerpräsident Papandreuo für blankes Entsetzen an den Märkten. Der Politiker kündigte überraschend eine Volksabstimmung über das neue Hilfspaket für Griechenland an. Der Euro stürzte daraufhin ins Bodenlose. Hierbei durchbrach der Kurs die wichtigen Unterstützungen bei 1,40 und 1,39 USD. Von seinem Tief bei rund 1,3620 USD hat sich der Kurs aber mittlerweile wieder erholt. Auch die Unterstützung bei 1,37 USD eroberte das Währungspaar EUR/USD wieder zurück. Aufgrund der extremen Volatilität sollten Anleger aber dennoch vorerst die Füße still halten und abwarten, bis das Devisenpaar wieder eine eindeutige Richtung einschlägt.

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