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Euro/US-Dollar: Die Angst ist zurück

Stefan Limmer

Der Euro profitierte vom Führungswechsel in Griechenland und Italien nur für kurze Zeit. Das alte Bewegungstief bei ist bereits wieder in Reichweite. Auch aus fundamentaler Sicht ziehen weitere dunkle Wolken am Horizont auf.

Die Euphorie über den Rücktritt Berlusconis und der Amtseinführung des griechischen Ministerpräsidenten Papademos ist wieder der Angst gewichen. Legte der Euro gegenüber dem US-Dollar Ende vergangener Woche noch einen Rebound aufs Parkett, befindet sich die europäische Leitwährung im Moment schon wieder auf Tauchstation.

Marktteilnehmer zweifeln

Die Zweifel an der Euro-Rettung reißen nicht ab. Nachdem letzten Freitag der Rendite -Anstieg italienischer Staatsanleihen eine Pause einlegte, kletterten die Staatspapiere am Montag auf knapp 6,8 Prozent. Auch der Regierungswechsel in Griechenland ändert kurzfristig nichts an der desaströsen Finanzsituation des Landes. Die EU-Kommission in Brüssel veröffentlichte eine Prognose, wonach die Gesamtverschuldung Griechenlands in den nächsten beiden Jahren rund 200 Prozent des BIPs betragen werde. Die Furcht vor einer Ausweitung der Eurokrise greift nun auch auf Spanien über. Erstmals seit dem Sommer stiegen die Renditen spanischer Anleihen über sechs Prozent. Es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis nach Griechenland und Italien auch wieder Spanien in den Mittelpunkt des Interesses der Spekulanten rückt.

Neues Tief in Reichweite

Aus charttechnischer Sicht befindet sich der Euro knapp über dem alten Bewegungstief bei 1,3540 USD. Fällt der Kurs unter diese Marke, sollte sich die Abwärtsdynamik noch weiter beschleunigen. Anleger, die auf diese Bewegung spekulieren wollen, setzen auf den MINI Future Optionsschein mit der WKN BN3 23M. Der Hebel beträgt 5,94. Bei einem Basispreis von 1,5890 USD ist das Knockout-Level bei 1,5731 USD zu finden. Aktuell kostet der Optionsschein 16,94 Euro. Aufgrund des Risikos sollte mit Stop-Loss gearbeitet werden.

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