Euro/Schweizer Franken: Aus Dornröschenschlaf erwacht
Der Euro ist gegenüber dem Schweizer Franken aus einer Seitwärtsrange ausgebrochen. Aufgrund der Entspannung in der Schuldenkrise sollten sich die Kursgewinne der europäischen Leitwährung fortsetzen.
Rund ein Jahr ist vergangen, seitdem die Schweizer Nationalbank (SNB) im Zuge der massiven Aufwertung des Schweizer Franken die Notbremse zog. Die SNB begann damit, in unbegrenztem Ausmaß Euro zu kaufen, um ein Absinken der Gemeinschaftswährung unter 1,20 Schweizer Franken zu verhindern. Nach einer schier endlosen Seitwärtsbewegung um die 1,20-Euro-Marke gelang dem Kurs kürzlich ein Befreiungsschlag in Richtung Norden.
Entspannung der Schuldenkrise
Seit sich eine Entspannung der Schuldenkrise in Europa abzeichnet und ein Zerbrechen der europäischen Gemeinschaftswährung in die Ferne rückt, beginnen Marktteilnehmer damit, ihr Geld aus dem „sicheren Hafen“ Schweiz abzuziehen. In der aktuellen Aufwärtsbewegung kletterte der Euro im Hoch bereits auf über 1,2180 Schweizer Franken. Aktuell wird dieser Anstieg auskonsolidiert. Zudem bekräftigte die SNB jüngst die Kursgrenze von 1,20 Schweizer Franken. Anleger, die der Longempfehlung (WKN CK3 CQE) des AKTIONÄR aus Ausgabe 39/12 gefolgt sind, bleiben dabei.

Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.























