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Euro/Japanischer Yen (EUR/JPY): Ausbruch aus dem Abwärtstrend

Stefan Limmer

Der Euro präsentiert sich gegenüber dem Japanischen Yen wieder in einer besseren Verfassung. Im Zuge der Aufwärtsbewegung ist der Kurs des Währungspaares Euro/Japanischer Yen (EUR/JPY) über die Abwärtstrendlinie ausgebrochen. Mutige Anleger setzen auf eine Fortsetzung des Ausbruchs.

Seit Mitte April verlor die europäische Leitwährung gegenüber dem Yen rund 18 Prozent an Wert. Der monatelange Abverkauf des Währungspaares EUR/JPY wurde vor rund zwei Wochen beendet. Knapp über der psychologisch wichtigen Marke von 100 JPY fiel der Startschuss für eine Gegenbewegung.

Euro ist "In"

Auch der Euro-Index zeigt sich seit einigen Handelstagen wieder von seiner stärkeren Seite und hat einen Aufwärtstrend eingeschlagen. Ein Währungsindex stellt eine Währung immer einem Korb aus mehreren anderen Devisen gegenüber. Steigt der Index, kann man von einer nachhaltigen Stärke der jeweiligen Währung ausgehen. Rückenwind erhält die europäische Leitwährung aktuell auch durch die Politik. Medienberichten zu Folge soll der Eurorettungsschirm EFSF durch einen Hebelmechanismus auf ein Volumen von einer bis zwei Billionen Euro aufgebläht werden. Die Hoffnung wächst, auf diese Weise die Schuldenkrise in Europa doch noch unter Kontrolle zu bringen.

Bruch der Abwärtstrendlinie

Im Zuge der Aufwärtsbewegung von 100,80 JPY auf 107 JPY stieg die EUR/JPY-Notierung auch über die Abwärtstrendlinie bei 106,79 JPY. Anleger, die auf eine Fortsetzung des Ausbruchs spekulieren wollen, setzen auf das EUR/JPY-Mini-Long-Zertifikat mit der WKN BC1 ZGG. Der Hebel beträgt 5,92. Bei einem Basispreis von 88,27 JPY ist das Knockout-Level bei 90,05 JPY zu finden. Aktuell kostet das Zertifikat 16,68 Euro. Aufgrund des Risikos sollte mit Stop-Loss gearbeitet werden.

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