Euro/Dollar: IWF sorgt für den nächsten Paukenschlag
Der Euro setzt heute Morgen seinen Abwärtstrend fort und fällt auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Den Grund liefert der Internationale Währungsfonds, der seine Hilfen für das krisengeschüttelte Griechenland eventuell einstellen will.
Die europäische Gemeinschaftswährung fällt weiter. Mit 1,20825 Dollar hat der Euro am Morgen ein neues 2-Jahres-Tief markiert. Laut Spiegel will sich der IWF nicht an weiteren Hilfen für das pleitebedrohte Griechenland beteiligen. Die Short-Empfehlung des AKTIONÄR zahlt sich aus.
Austritt unausweichlich?
Sollte der IWF tatsächlich im Herbst seine Hilfen für Athen einstellen, würde das wohl den Austritt Griechenlands aus der Eurozone zur Folge haben. Deutschlands Außenminister Guido Westerwelle hat zwar noch einmal betont, dass die Bundesregierung Griechenland weiter in der Eurozone behalten will, doch einen Freifahrtsschein habe die griechische Regierung nicht. Auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hält mittlerweile einen Austritt nicht mehr für unwahrscheinlich. Er sei mehr als skeptisch, dass Griechenland seine Auflagen erfüllen könne.
Neue Dynamik
Der Abwärtstrend beim Euro hat sich noch einmal verschärft. Seit dem Fall unter die Unterstützung bei 1,25 Dollar hat der Euro noch einmal vier Cent verloren. Als letzte charttechnische Unterstützung wartet nun das Tief von 2010 bei 1,18765 Dollar. Angesichts der Newslage dürfte dieses Niveau aber auch bald erreicht werden.

Short läuft
DER AKTIONÄR ist seit dem 24. Mai mit einem Mini-Future auf den Euro short. Der Schein mit der WKN CB1 7Y0 hat seitdem rund 24 Prozent zugelegt. Aufgrund der technischen Situation und der Nachrichtenlage sollte diese Position gehalten werden.

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