Euro/Britisches Pfund: Kursrallye und kein Ende
Der Euro wertet seit Wochen gegenüber dem Britischen Pfund auf. Schlechte Konjunkturaussichten für das britische Königreich bringen das Britische Pfund zusätzlich unter Druck. Wie geht es nun weiter?
Die britische Wirtschaft strauchelt. Erst kürzlich hat die Bank of England (BoE) ihre Wachstumsprognose für das Königreich gesenkt. Der geldpolitische Rat erwartet, dass in den nächsten drei jahren die Konjunktur schwach bleiben wird. Um die Wirtschaft anzukurbeln setzten die Währungshüter auf eine expansive Geldpolitik. Kürzlich kündigte die BoE an, auch nicht von dieser Linie abzuweichen sollte die Inflation weiter steigen. Es mehren sich sogar Stimmen, das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen von bisher 375 auf 400 Milliarden Euro weiter aufzustocken.
Astreiner Aufwärtstrend
Vor dem fundamentalen Hintergrund wertet das Britische Pfund seit Wochen ab. Alleine seit Jahresbeginn hat der Euro hat gegenüber dem Britischen Pfund mehr als sechs Prozent an Wert gewonnen. Der Aufwärtstrend der europäischen Leitwährung sollte sich weiter fortsetzen. Gelingt der Ausbruch über 0,8764 Britische Pfund, wäre Luft bis zur 0,89-Britische-Pfund-Marke. Anleger, die der Long-Empfehlung (WKN DE1 3F5) der AKTIONÄR-Printausgabe gefolgt sind, bleiben dabei und lassen die Gewinne laufen.

Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.























