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Deutsche Bank: Entspanntes Investment

Thomas Bergmann

Die Deutsche-Bank-Aktie ist mehr schlecht als recht in das Börsenjahr 2010 gestartet. Die wachsende Verunsicherung unter den Anleger hat vor allem die deutschen Bankaktien unter Druck gesetzt. Investmentideen gibt es allemal.

Der DAX hat seit Jahresbeginn deutlich korrigiert. Um rund neun Prozent ging es nach unten. Entsprechend ner­vös sind die Anleger, was sich auch im VDAX-new widerspiegelt. Der VDAX, der die implizite Volatilität und damit die erwartete Schwankungsbreite des Index misst, ist zwischenzeitlich von 18,85 auf 26,85 Prozent gestiegen. Dieses Niveau liegt zwar deutlich unter den extre­men Werten von über 50 Prozent im Jahr 2009, aber immer noch über dem lang­fris­tigen Mittel zwischen 15 bis 20 Pro­zent. Noch volatiler sind die Finanzwerte, die zuletzt deutlich Federn lassen mussten. So ist bei der Deutschen Bank die "Vola" von 33 auf 38 geklettert.

Günstiger Einstieg

Eine hohe implizite Volatilität sorgt aller­dings für lukrative Konditionen bei ge­cappten Bonuspapieren. Der Grund: Die darin enthaltene Put-Down-and-out-Option verliert an Wert, wenn die Volati­lität steigt. Gleichzeitig gewinnt die Call-Op­tion, die zur Konstruktion des Zertifikats herangezogen wird (verantwortlich für den Cap), zwar an Wert, dies führt aber zu einem fallenden Kurs, da sie innerhalb des Zertifikats verkauft wur­de. Entsprechend billiger kommt der An­leger an das Bonuspapier. Fällt die Volatilität während der Laufzeit wieder, steigt allein dadurch der Preis. Zum Lauf­zeitende hin profitiert der Anleger von einer höheren Bonusrendite. Voraus­setzung ist aber, dass die Barriere nicht ge­rissen wird.

Riesiger Puffer

Das Bonusprodukt auf die Deutsche Bank mit der WKN AA1 Y7Y (aktueller Briefkurs: 47,17 Euro)  gewährt dem Anleger einen üppigen Puffer und gleichzeitig die Chance auf eine stattliche Bonusrendite von 16,7 Prozent. Die Bar­riere liegt bei 27,50 Euro und damit 37,7 Prozent unter dem aktuellen Kurs. Trotz der aufkeimenden Unsicherheit ist es äußerst unwahrscheinlich, dass die Aktie noch einmal so tief fällt. Erst kürz­lich bekräftigte Konzernchef Josef Ackermann das Ziel, 2011 einen Vor­steuer­­gewinn in Höhe von zehn Milliarden Euro zu erzielen. Bei 27,50 Euro wä­re die Aktie dann gerade noch mit einem KGV (vor Steuern) von 1,7 bewertet. Nichts ist unmöglich, doch dieses Szenario so gut wie ausgeschlossen.

Jede Wette ...

Das Bonuszertifikat weist derzeit ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis auf. Der Sicherheitspuffer von 38 Prozent sollte ausreichen, um am Ende des Jah­res den Bonus von 55 Euro einstreichen zu können.

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