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DAX: War's das?

Markus Horntrich

Der DAX hat gestern entgegen den Erwartungen des AKTIONÄRS seine wichtige Unterstützungszone nach unten durchbrochen. Damit hat der Index kurzfristig ein Verkaufssignal ausgelöst. Die Gefahr einer Topbildung nimmt dadurch zu.

DER AKTIONÄR hatte gestern eigentlich eine Stabilisierung innerhalb der Unterstützungszone zwischen 6.050 und 6.125 Punkten erwartet. Doch bereits im frühen Handel fiel der Index unter die angegebene Stopp-Marke bei 6.030 Punkten. Durch das Unterschreiten des letzten Tiefs bei 6.050 Punkten, dem Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends und dem Abtauchen unter die 6.000-Punkte-Marke hat der deutsche Leitindex ein deutliches Verkaufssignal geliefert.

Die nächste charttechnische Auffangmarke ist zunächst das Tief bei 5.800 Punkten, eine weitere wichtige Unterstützung liegt bei dem Zwischentief bei 5.610 Zählern. Diese Unterstützung ist auch maßgeblich dafür, ob der DAX nach der langen Aufwärtsbewegung seit März 2009 eine Trendwende einläutet. Denn wird diese Unterstützung nach unten durchbrochen, wird die vor einigen Tagen schon einmal angesprochene Topbildung in Form eines Doppeltops (M-Formation) aktiv. Eine Korrektur bis zum Jahrestief bei 5.433 Punkten wäre die Folge.

Die wichtigen charttechnischen Marken im DAX im Überblick:

Widerstände: 6.000 Punkte, 6.185 Punkte (kurzfristiger Abwärtstrend), 6.277 (Zwischenhoch), 6.341 Punkte (Jahreshoch), 6.388 Punkte (61,8%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung der Jahre 2007 bis 2009), 6.400-6.650 Punkte (mehrere horizontale Widerstände)

Unterstützungen: 6.140 Punkte (horizontale Unterstützung), 6.020-6.040 Punkte (Unterstützungszone), 5.840 (200-Tage-Linie), 5.800 (horizontale Unterstützung), 5.720 Punkte (Zwischentief), 5.682 Punkte (Aufwärtstrend), 5.433 Punkte (Jahrestief)

Eine Video-Chartanalyse zum DAX, in der auch ein interessantes Hebelprodukt vorgestellt wird, finden Anleger im "DAX Check", welcher täglich um 11.05 Uhr im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) zu sehen ist. Die Sendung ist auch in der Video-Rubrik auf der Homepage des AKTIONÄRS sowie im Videoportal des DAF abrufbar.

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