DAX: Noch nicht aus dem Schneider
Der DAX zog am Freitag kräftig davon, die Eröffnung heute fällt allerdings schwach aus. Auf diese Chartmarken sollten Anleger im heutigen Handel achten.
Der DAX stieg am Freitag über 7.375 Punkte an und erreichte im Hoch 7.409 Punkte. Zum Handelsende schloss der Index aber wieder unter 7.400 Punkte. Der Schlusstand von 7.397 Punkten entspricht einem Zugewinn von 1,27 Prozent oder gut 92 Punkten.
Das Freitagshoch bei 7.409 Punkten dient jetzt als Widerstand. Darüber wäre Luft bis auf 7.478 Punkte. Unter 7.300 Punkten trübt sich das Chartbild indes ein. In diesem Fall dürfte der DAX seine Erholungsbewegung seit Ende September abbrechen und auf 7.200, gegebenenfalls auch 7.000 Punkte zurücksetzen.
Für Positionstrader ist es im großen Bild indes wichtig, dass der DAX sein letztes Tief bei 6.871 Punkten im Tageschart verteidigt und so die Reihe ansteigender Tiefpunkte, ein Zeichen für einen intakten Aufwärtstrend, fortsetzt.
Unterstützung bieten zudem der Aufwärtstrend seit dem Junitief, der heute bei 6.934 Punkten verläuft sowie die 200-Tage-Linie bei 6.683 Punkten.

Fazit: Fällt der DAX unter 7.300 Punkte, ist Vorsicht geboten. Die Erholung seit Ende September könnte dann schnell verpuffen. Am heutigen Handelstag sollten Trader daher erst einmal die Füße stillhalten. Zumal es in der vergangenen Handelswoche ja wie am Schnürchen lief.
Die wichtigen charttechnischen Marken im DAX im Überblick:
Widerstände: 7.409 Punkte (Zwischenhoch), 7.478, 7.523, 7.600 Punkte (Zwischenhochs), 8.150 Punkte (Allzeithoch)
Unterstützungen: 7.300 (horizontal), 7.215 Punkte (Zwischentief), 7.194 Punkte (ehemaliges Jahreshoch), 6.885 Punkte (Aufwärtstrend seit Juni), 6.870 Punkte (horizontal), 6.653 Punkte (200-Tage-Linie), 6.598 Punkte (Zwischentief), 6.324 Punkte (Zwischentief), 5.914 Punkte (Jahrestief)
Eine Video-Chartanalyse zum DAX, in der auch ein interessantes Hebelprodukt vorgestellt wird, finden Anleger im "DAX Check", welcher täglich um 11:05 Uhr im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) zu sehen ist. Die Sendung ist auch in der Video-Rubrik unten auf der Homepage des AKTIONÄR sowie im Videoportal des DAF abrufbar.
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