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DAX: Große Bewegung nach lethargischem Handel zu erwarten

Markus Horntrich

Fehlende Vorgaben aus den USA ließen den DAX in Lethargie verfallen. Bei einer geringen Handelsspanne von 50 Punkten konnte sich der deutsche Leitindex im Bereich der 7.200-Punkte-Marke behaupten. Eine kräftige Bewegung sollte nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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Der DAX musste gestern ohne Impulse von der Wall Street auskommen. Die New Yorker Börse blieb aufgrund des Hurrikans „Sandy" geschlossen. In Frankfurt eröffnete der DAX zum Wochenauftakt zunächst schwächer am Nachmittag gelang jedoch wieder der Sprung zurück über die 7.200 Punkte-Marke. Insgesamt verlief der Handel schleppend in einer überschaubaren Spanne von rund 50 Punkten.

Da es aufgrund des gestrigen Handelstages keine neuen technischen Erkenntnisse gibt, sei an dieser Stelle auf die Analyse von gestern hingewiesen: Der kurzfristige Aufwärtstrend seit Juni 2012 ist intakt und verläuft momentan bei 7.127 Punkten. Knapp darunter liegt die nächste horizontale Unterstützung bei 7.105 Punkten. Etwas oberhalb des Aufwärtstrends verläuft die untere Begrenzung eines inversen Dreiecks, sodass diese Kurszone einen kumulativen Charakter hat und daher einen wichtigen Support darstellt. Diese Marken konnte der DAX in den vergangenen Tagen stets behaupten, so dass - auch aufgrund der positiven Saisonalität - eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung favorisiert wird.

Sollte wider Erwarten die wichtige Mehrfachunterstützung nach unten aufgebrochen werden, wäre das ausgesprochen negativ zu interpretieren. Ein Test der Unterstützung bei 6.875 Punkten beziehungsweise des langfristigen Aufwärtstrends bei 6.561 Punkten wäre zu erwarten.

Für die Bullen gilt es zunächst, das Freitagshoch bei 7.257 Punkten aus dem Weg zu räumen. Das würde zumindest Hoffnung auf eine kurzfristige Erholung machen. Endgültig Entwarnung kann jedoch erst gegeben werden, wenn der DAX sein bisheriges Jahreshoch bei 7.478 Punkten überschreitet. In diesem Fall dürfte eine Anschlussrallye bis in den Bereich von 7.500 bis 7.600 Punkten folgen, die letzte Widerstandszone auf dem Weg zum Allzeithoch bei 8.150 Zählern.

DER AKTIONÄR ist in der Printausgabe seit Freitag auf der Long-Seite im Tubo-Call mit der WKN CT3 BAP investiert. Der Stopp liegt bei 11,60 Euro, was einem DAX-Stand von 7.100 Punkten entspricht.

Fazit: Nach dem lethargischen Auftakt und einer Kerze, die innerhalb der Vortageskerze liegt (inside day) ist in den nächsten Tagen mit einer deutlicheren Reaktion zu rechnen. Aufgrund der intakten Aufwärtstrends favorisiert DER AKTIONÄR die Long-Variante mit einem Stopp bei 7.100 Punkten. Kurzfristig gibt es erste Long-Signale bei Notierungen über 7.256 Punkten.

Die wichtigen charttechnischen Marken im DAX im Überblick:

Widerstände:, 7.310 (Zwischenhoch Stundenbasis), 7.375 (Zwischenhochs/-tiefs Stundenbasis), 7.256 Punkte (Zwischenhoch Stundenbasis), 7.478 (Jahreshoch), 7.523, 7.600 Punkte (Zwischenhochs), 8.150 Punkte (Allzeithoch)

Unterstützungen: 7.194 Punkte (Zwischenhoch), 7.182 Punkte (Zwischentief), 7.127 Punkte (Aufwärtstrend seit Juni), 7.105 Punkte (Zwischenhoch), 6.870 Punkte (horizontal), 6.745 Punkte (200-Tage-Linie), 6.598 Punkte (Zwischentief), 6.324 Punkte (Zwischentief), 5.914 Punkte (Jahrestief)

Eine Video-Chartanalyse zum DAX, in der auch ein interessantes Hebelprodukt vorgestellt wird, finden Anleger im "DAX Check", welcher täglich um 11:05 Uhr im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) zu sehen ist. Die Sendung ist auch in der Video-Rubrik unten auf der Homepage des AKTIONÄR sowie im Videoportal des DAF abrufbar.

Eine Video-Chartanalyse zum DAX, in der auch ein interessantes Hebelprodukt vorgestellt wird, finden Anleger im "DAX Check", welcher täglich um 11:05 Uhr im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) zu sehen ist. Die Sendung ist auch in der Video-Rubrik unten auf der Homepage des AKTIONÄR sowie im Videoportal des DAF abrufbar.

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