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DAX: Es sollte nicht sein

Bastian Galuschka

Drei Tage in Folge hat es der DAX nicht geschafft, den Widerstand bei 6.250 Punkten zu überwinden. Gestern ging dem Index endgültig die Luft aus. Die Heftigkeit des Kursrücksetzers mahnt zur Vorsicht.

Nachfolgend ein Auszug aus der letzten DAX-Analyse: Wie man im Stundenchart erkennt, ist trotz des aus Bullensicht unerfreulichen Mittwochs charttechnisch noch alles im Lot. Die relevanten Marken sind seit Tagen dieselben. Auf der Oberseite liegt der zentrale Widerstand bei 6.250 Punkten, durch die Kursverluste gestern ist die 6.200-Punkte-Marke ebenfalls erneut zu einer Hürde geworden. Auf der Unterseite ist der DAX gut abgesichert bei 6.130 Punkten. Darüber verläuft bei 6.160 Punkten der kurzfristige Aufwärtstrend, der gestern erfolgreich angetestet wurde.

Keine Frage, die Einschätzung, dass der DAX in dieser Woche gute Chancen besitzt, ein neues Zwischenhoch auszubilden, war im Nachhinein zu optimistisch. Auch gestern haben zwar nur ein paar Pünktchen gefehlt, es reichte jedoch erneut nicht. Das allein wäre kein Beinbruch, der heftige Abverkauf am Nachmittag spricht jedoch zumindest heute für keine schnelle Trendwende. Der DAX gab in nicht einmal zwei Handelsstunden um 100 Punkte ab. Das bedeutete unterm Strich ein Minus von 0,72 Prozent oder 44 Punkten.

Es hilft alles nichts, der Blick richtet sich damit wieder einmal auf die Unterstützungen. Vorbörslich kämpft der Index bereits damit, die 6.130-Punkte-Marke zu verteidigen. Geht es darunter, liegt zwischen 6.050 und 6.080 Punkten eine zentrale kurzfristige Unterstützungszone. Mittelfristige Long-Positionen sollten daher eng abgesichert werden. Fällt die 6.130, könnten sich intraday auch Short-Engagements lohnen.

Fazit: Die Bären haben seit gestern wieder Oberwasser bekommen. Die Unterstützungszone zwischen 6.050 und 6.080 Punkten muss halten. Ansonsten droht in den kommenden Tagen ein erneuter Test der unteren Begrenzung der Tradingrange. Der Stopp für die Long-Positionen bleibt bei 6.100 Punkten.

Die wichtigen charttechnischen Marken im DAX im Überblick:

Widerstände: 6.200 (horizontaler Widerstand, obere Dreiecksbegrenzung), 6.250 Punkte (Zwischenhoch), 6.341 Punkte (Jahreshoch), 6.388 Punkte (61,8%-Fibo-Retracement über die Abwärtsbewegung von 2007 bis 2009), 6.585 Punkte (obere Trendkanalbegrenzung), 6.600 Punkte (horizontaler Widerstand), 7.200 Punkte (horizontaler Widerstand)

Unterstützungen: 6.130 Punkte (horizontale Unterstützung), 6.050-6.080 Punkte (horizontale Unterstützung, mehrere gleitende Durchschnitte), 5.900-5.940 Punkte (200-Tage-Linie, untere Dreiecksbegrenzung), 5.800 Punkte (horizontale Unterstützung), 5.722 Punkte (maßgeblicher mittelfristiger Aufwärtstrend), 5.607 Punkte (Zwischentief)

Eine Video-Chartanalyse zum DAX, in der auch ein interessantes Hebelprodukt vorgestellt wird, finden Anleger im "DAX Check", welcher täglich um 11.05 Uhr im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) zu sehen ist. Die Sendung ist auch in der Video-Rubrik auf der Homepage des AKTIONÄRS sowie im Videoportal des DAF abrufbar.

Daneben dürfte sich für Anleger, die sich für das Traden im mittelfristigen Zeitfenster interessieren, ein Blick auf die neue Tradingdomain www.tradingcoach.de lohnen. Dort analysiere ich jeden Montag in Webinar-Form die beliebtesten Basiswerte wie beispielsweise DAX, Dow Jones, Gold oder Euro/Dollar und handle die besten Setups gehebelt. Ich würde mich sehr freuen, Sie hier begrüßen zu dürfen.

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