DAX: Er kommt nicht weiter
Seit einigen Tagen pendelt der DAX in einer engen Handelsspanne. Bislang konnten sich weder die Bullen noch die Bären durchsetzen. Wann wieder neue Handelssignale entstehen, erfahren Sie in der DAX-Analyse des AKTIONÄR.
Zunächst ein Auszug aus der DAX-Analyse vom Freitag: Der Widerstand um 7.000 Punkte hat es weiter in sich. Knapp darüber bei 7.020 Punkten verläuft der Abwärtstrend seit dem Hoch aus dem Jahr 2011. Hier dürfte sich der Index zunächst schwer tun. Verkaufssignale entstehen aus Trendsicht im kurzfristigen Bild aber erst unter 6.900 Punkten. Bis auf einen zweiminütigen Ausreißer nach unten hat diese Unterstützung auch gestern gehalten.
Der DAX gönnte sich auch am Freitag eine Auszeit und verweilte in seiner 100-Punkte-Handelsspanne. Der Schlusskurs von 6.944 Punkten entspricht einem Minus von 0,29 Prozent oder gut 20 Punkten.
Da sich an den charttechnischen Marken nichts verändert hat, gelten weiter die Analysen der Vorwoche. Demnach hat es der Widerstand um 7.000 Punkte im DAX in sich. Knapp darüber bei 7.020 Punkten verläuft der Abwärtstrend seit dem Hoch aus dem Jahr 2011. Hier dürfte sich der Index zunächst schwer tun. Verkaufssignale entstehen aus Trendsicht im kurzfristigen Bild aber erst unter 6.900 Punkten. Bis auf einen zweiminütigen Ausreißer nach unten hat diese Unterstützung in der Vorwoche gehalten.
Machen die Bullen ernst und hieven sie den Index auch über die Abwärtstrendlinie, würde das einer Rallyeverschärfung gleichkommen. Ziele liegen in diesem Fall bei 7.194 und 7.600 Punkten. Dieses Szenario wird aber aktuell nicht präferiert.

Für die kommenden Tage und Wochen wird es wichtig sein, dass der DAX das Tief bei 6.324 Punkten nicht mehr unterschreitet. Bereits ein Fall unter das Tief bei 6.598 Punkten wäre mit großer Vorsicht zu genießen. Der Aufwärtstrend seit dem Junitief notiert heute bei 6.456 Punkten und steigt täglich um rund zehn Punkte. Die 200-Tage-Linie notiert bei 6.417 Punkten.
Fazit: Das Fazit bleibt unverändert. Die DAX-Bullen dürften sich langsam schwer tun. Der Widerstand um 7.000 Punkte ist massiv. Da enge Stopps möglich sind, können hier mutige Anleger auf die Short-Seite wechseln.
Die wichtigen charttechnischen Marken im DAX im Überblick:
Widerstände: 6.989 Punkte (Zwischenhoch), 7.000 Punkte (horizontal), 7.020 Punkte (Abwärtstrend seit dem 2011er Hoch), 7.194 Punkte (Jahreshoch), 7.383, 7.523, 7.600 Punkte (Zwischenhochs)
Unterstützungen: 6.900, 6.835, 6.775 Punkte (horizontal), 6.598 Punkte (Zwischentief), 6.520, 6.450, 6.370 (horizontal), 6.444 Punkte (Aufwärtstrend seit Juni), 6.414 Punkte (200-Tage-Linie), 6.324 Punkte (Zwischentief), 6.230 Punkte (horizontal), 6.096 Punkte (Zwischentief), 5.914 Punkte (Zwischentief), 5.817 Punkte (61,8%-Fibo-RT), 5.750 Punkte (horizontal), 5.528 Punkte (Gap), 5.366 Punkte (Zwischentief), 4.965 Punkte (2011er Tief)
Eine Video-Chartanalyse zum DAX, in der auch ein interessantes Hebelprodukt vorgestellt wird, finden Anleger im "DAX Check", welcher täglich um 11:05 Uhr im Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) zu sehen ist. Die Sendung ist auch in der Video-Rubrik unten auf der Homepage des AKTIONÄR sowie im Videoportal des DAF abrufbar.
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