Euro/US-Dollar: Bald wieder bei 1,30 Dollar?
Der Euro präsentiert sich seit Tagen stark und hat eine wichtige Abwärtstrendlinie überschritten. Die Rallye könnte sich durchaus noch etwas fortsetzen.
Lange Zeit von den Anlegern verschmäht, steigt seit Juli wieder das Interesse an einem Euro-Investment. Von ihrem Tief bei 1,2040 hat die europäische Leitwährung gegenüber dem US-Dollar bereits über sechs Prozent an Wert gewonnen und in der vergangenen Woche den Abwärtstrend, der seit August 2011 Bestand hatte, durchbrochen. Aktuell verläuft dieser bei rund 1,2750 Dollar. Da hier auch einige ehemalige Hochpunkte notieren, ergibt sich hier im Chart eine Kreuzunterstützung, über der das Währungspaar einige Tage ohne Probleme konsolidieren könnte.
Bleiben die Bullen in der Folge am Ball, dürfte der Euro in den kommenden Wochen wieder die runde 1,30-Dollar-Marke ansteuern. Hier notiert die untere Begrenzung eines absteigenden Dreiecks, das der Euro im Mai nach unten verlassen hat, und dient als Widerstand. Trader können dieses Ziel anpeilen.
Sollte der Euro noch einen größeren Umweg auf der Unterseite einschlagen, wäre auch dies kein Beinbruch. Erst unter dem Aufwärtstrend bei 1,25 Dollar würde sich das Chartbild wieder eintrüben. Hier liegen folglich passende Stopplevels.

Long-Seite wird favorisiert
Die Long-Empfehlung des AKTIONÄR aus Ausgabe 37/12 im Turbo-Long der BNP Paribas mit der WKN BN2 7RC hat weiter Bestand und ist nach einer kurzen Verschnaufpause auch noch für Neueinsteiger nachbildbar. Das Kursziel liegt bei 1,30 Dollar.
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