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Britisches Pfund/US-Dollar (GBP/USD): Auf Tauchstation

Stefan Limmer

Das Britische Pfund befindet sich gegenüber dem US-Dollar seit kurzer Zeit im Sinkflug. Im Zuge des Kurssturzes wurden wichtige charttechnische Marken gebrochen. Die fundamentalen Nachrichten sprechen für eine anhaltende Schwäche des Britischen Pfunds.

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Vor Kurzem ist das Britische Pfund gegenüber dem US-Dollar unter die Aufwärtstrendlinie, die bei 1,6003 US-Dollar verlief gefallen. Daraufhin beschleunigte sich die Abwärtsdynamik rapide und das Britische Pfund durchbrach auch noch den horizontalen Widerstand bei 1,5875 US-Dollar.

Schlechte Wirtschaftsdaten

Zusätzlicher Gegenwind für das Britische Pfund kommt von fundamentaler Seite. Das britische Verbrauchervertrauen sank im April überraschend stark von 53 auf 44 Zähler. Somit wurden die Schätzungen der Analysten deutlich verfehlt, die nur mit einer leichten Abschwächung auf 52 Punkte gerechnet hatten. Zudem sind auch noch die Einzelhandelsumsätze eingebrochen. Nach einem Plus von 2,0 Prozent im Vormonat rechneten Analysten im April mit einem moderaten Rückgang um 0,5 Prozent. Tatsächlich fielen die Umsätze um 2,3 Prozent. Nach dem schnellen Kurssturz von rund 1,60 auf unter 1,57 US-Dollar ist mit einer technischen Gegenreaktion zu rechnen. Anleger, die auf eine weitere Abwertung des Britischen Pfund setzen wollen, arbeiten daher weiterhin mit dem in der Printausgabe des AKTIONÄR empfohlenen Limit. 

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