Stefan Limmer
Das Britische Pfund zeigte sich gegenüber dem US-Dollar in den letzten Tagen von seiner starken Seite. Aufgrund des hohen Chartmomentums sollte ein Ausbruch über das alte Bewegungshoch nur eine Frage der Zeit sein. Aussagen von Ben Bernanke sorgen für zusätzlichen Rückenwind.
Von Mitte August bis Mitte September fiel das Britische Pfund um mehr als acht Prozent von über 1,65 USD auf unter 1,55 USD. Der Absturz stoppte erst an der Unterstützung bei rund 1,535 USD. Dort übernahmen die Bullen dann das Ruder. Nachdem das Britische Pfund innerhalb kurzer Zeit wieder über 1,61-USD-Marke kletterte, konsolidierte das Währungspaar in den letzten Handelstagen den steilen Kursanstieg.
Starke Unterstützung
Die horizontale Unterstützung bei 1,5883 USD hat hierbei gehalten. Von diesem Niveau aus nimmt das Währungspaar im Moment wieder Kurs auf das alte Bewegungshoch bei 1,6134 USD. Gelingt der Ausbruch, ist der nächste charttechnische Widerstand bei 1,6263 USD zu finden. Zusätzlichen Rückenwind erhält die Aufwärtsbewegung durch Ben Bernanke. Der FED-Chef betonte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, dass das Wirtschaftswachstum in den USA „frustrierend langsam“ und „sehr unbefriedigend“ sei. Sollte die wirtschaftliche Erholung wieder einbrechen, sind geldpolitische Maßnahmen daher jederzeit möglich. Eine weitere geldpolitische Lockerung würde den US-Dollar erneut unter Druck bringen. Trader, die auf die Aufwärtsbewegung und den Ausbruch des Britischen Pfunds spekulieren wollen, setzen auf den Wave-Call XXL mit der WKN DB8 JLY. Der Hebel beträgt 5,59. Der Basispreis liegt bei 1,3155 USD, das Knock-out-Level ist bei 1,328 USD zu finden. Aktuell kostet das Zertifikat 20,49 Euro. Aufgrund des Risikos sollte mit Stop-Loss gearbeitet werden.
