Brent-Öl: Bald wieder teurer?
Die Sorge vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten war eines der bestimmenden Themen am Ölmarkt in der vergangenen Woche. Nachrichten aus den USA sorgten jedoch für Gegendruck beim Ölpreis.
Die Nachrichtenlage im Nahen Osten könnte es vermuten lassen, dass der Ölpreis wieder teurer wird. Doch in der vergangenen Woche zeigte die Notierung für Brent-Öl nur wenig Bewegung. Preisdämpfend wirkten unter anderem die Bedenken der Investoren vor einem Abflauen der US-Wirtschaft. So meldete die US-Regierung zuletzt schwache Konjunkturdaten und auch die Ölreserven in den USA stiegen an. Zudem erwartet die Internationale Energieagentur (IEA), dass die USA in fünf Jahren zum größten Ölproduzenten der Welt aufsteigen könnte. Dadurch dürfte das weltweite Angebot deutlich steigen, was den Preis belasten sollte. Aus charttechnischer Sicht ist Brent-Öl weiter im Seitwärtstrend zwischen 102 und 117 Dollar gefangen. Sofern es zu keiner Zuspitzung im Nahen Osten kommt, dürfte dieser auch noch einige Zeit Bestand haben.

Die Gewinne wachsen
Anleger sind demnach gut beraten, den empfohlenen Inline-Optionsschein aus dem Hause Société Générale mit der WKN SG2 1SW (akt. Kurs: 8,25 Euro) zu halten. Inzwischen ist bereits ein Plus von mehr als 20 Prozent aufgelaufen. Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt. Gelingt dies, erhält der Anleger pro Anteil 10 Euro zurückbezahlt.
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