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Öl im Korridor: 40-Prozent-Chance in zwei Monaten

Thomas Bergmann

Der Preis für Öl der Sorte Brent bewegt sich seit Monaten in einem engen Korridor. Sollte dieser Umstand auch in den nächsten zwei Monaten anhalten, erzielen Anleger mit diesem Optionsschein fast 40 Prozent.

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Trader sind glücklich, wenn an der Börse die Post abgeht - egal ob nach oben oder nach unten. Von daher dürfte diese Spezies die jüngsten Entwicklungen auf dem Ölmarkt als total langweilig empfinden. Denn der aktuelle Future (März) für die Sorte Brent kostet derzeit mit etwas mehr als 75 Dollar pro Barrel genauso viel wie im August 2009. Zwar stiegen die chinesischen Rohöl­importe zuletzt stetig und sorgte der unerwartet kalte Winter auf der Nordhalbkugel für einen Nachfrageschub, doch sind in den OECD-Ländern die Nachfrage noch schwach und die Lagerbestände auf Rekordhöhen.

Zehn oder null

Genau diese Langeweile ist aber die Erfolgsformel für Inline-Optionsschei­ne. Sollte die Patt-Situation zwischen Bullen und Bären auf dem Ölmarkt noch eine Weile anhalten und der Preis für Brent-Öl bis April in einer Range zwischen 65 und 95 Dollar verharren, würde sich der Kauf des Optionsscheins mit der WKN SG1 LLE mehr als lohnen. Dann würde das Papier zu zehn Euro zurückbezahlt werden, was auf dem aktuellen Niveau (7,35 Euro) einer stattlichen Rendite von 36 Prozent entspräche.

Sollte allerdings eine der beiden Markierungen berührt werden, hätte dies einen Totalverlust zur Folge. Dann würde der Schein wertlos verfallen beziehungsweise zu 0,001 Euro aus dem Depot ausgebucht werden.

Blick auf den aktuellen Öl-Future 

Wer sich diese heiße Wette zutraut, sollte beachten, dass sich das Derivat immer auf den aktuellen Kontrakt bezieht. Derzeit ist es der März-Future, der aktuell bei 75,37 Dollar notiert. Mitte Februar wird dann in den April-Kontrakt "gerollt". Von Mitte März bis zum finalen Bewertungstag am 12. April ist es dann der Mai-Future, der maßgeblich für die Rückzahlung ist.

Nichts für schwache Nerven

Der Inline-Optionsschein ist eine äußerst riskante Wette. Bei Sicherheitspuffern zur unteren Schwelle von rund 14 Prozent sowie zur oberen von etwa 26 Prozent ist die Chance aber durchaus gegeben, mit dem Produkt in lediglich zwei Monaten einen Gewinn von rund 40 Prozent zu erzielen.

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