Stefan Limmer
Das Währungspaar Australischer Dollar/US-Dollar (AUD/USD) legte in den vergangenen Monaten eine wilde Achterbahnfahrt aufs Parkett. Aktuell notiert das Devisenpaar an der oberen Begrenzung des Trendkanals. Mutige Trader wagen eine Shortposition und setzen darauf, dass der Kurs nach unten abprallt.
In den vergangenen Monaten verlor der Australische Dollar gegenüber dem US-Dollar stark an Wert. Die Abwärtsbewegung verläuft dabei extrem schwankungsstark. Während des letzten Abverkaufs stürzte das AUD/USD-Paar rund zwölf Prozent von über 1,07 USD auf unter 0,95 USD ab. Dort startete vor wenigen Wochen eine Gegenbewegung, die den Kurs ohne Rücksetzer um über zehn Prozent nach oben katapultierte.
Felsenfeste Trendbegrenzung
Erst die obere Begrenzung des Trendkanals bei 1,04 USD stoppte vor einigen Tagen den Kursanstieg. Von dort sollte das Währungspaar nun abprallen und wieder in eine Abwärtsbewegung übergehen. Bleibt die Schwankungsbreite und die Charakteristik des AUD/USD-Charts erhalten, ist das nächste Kursziel die untere Begrenzung des Trendkanals bei ungefähr 0,93 USD. Rückenwind könnte der USD zudem vom anstehenden EU-Gipfel am Wochenende erhalten. Nach Medienberichten sind sich Politiker uneins über den Einsatz des Euro-Rettungsschirms EFSF. Durchschlagende Lösungsansätze für die Euro-Schuldenkrise sind daher wohl auch nach den Gesprächen am Wochenende nicht zu erwarten.
Sicherer US-Dollar
Dies sollte dem USD zu Gute kommen. Bereits seit einigen Monaten gilt der USD als sicherer Hafen. Finanzkräftige Anleger sehen in der US-Währung eine der wenigen Möglichkeiten, große Summen an Geld zu parken und bei Bedarf zu entnehmen. Kehrt die Unsicherheit in Europa zurück, sollte auch die weltweite Nachfrage nach USD weiter steigen. Anleger, die auf die Abwärtsbewegung des AUD/USD-Paares spekulieren wollen, setzen auf das MINI-Shoer-Zertifikat mit der WKN AA3 JQ7. Der Hebel beträgt 5,92. Bei einem Basispreis von 1,19 USD ist das Knockout-Level bei 1,17 USD zu finden. Aktuell kostet das Zertifikat 12,69 Euro. Aufgrund des Risikos sollte mit Stop-Loss gearbeitet werden.
