- Stefan Limmer - Redakteur

US-Dollar/Yen: Personalkarussell dreht sich

Der Yen zeigt sich gegenüber dem US-Dollar weiterhin von seiner schwachen Seite. Eine wichtige Personalentscheidung könnte den Druck auf die japanische Währung noch erhöhen.

Mitte März räumt der derzeitige Gouverneur der japanischen Zentralbank (BoJ), Masaaki Shirakwa seinen Platz. Die japanische Regierung um Premierminister Shinzo Abe hat derweil Haruhiko Kuroda als neuen BoJ-Chef nominiert. Kuroda gilt als Kritiker der bisherigen Arbeit der japanischen Zentralbank und Verfechter einer expansiven Geldpolitik. So sprach sich Kuroda bereits für eine Aufstockung des Anleihenkaufsprogramms aus. Noch ist die Personalentscheidung jedoch nicht in trockenen Tüchern. Abe muss noch die Opposition von seinem Wunschkandidaten überzeugen.

Bewegungshoch im Fokus

Der Yen bleibt derweil weiterhin schwach. Der Aufwärtstrend des US-Dollar gegenüber dem Yen bleibt trotz der aktuellen Konsolidierungsphase weiterhin intakt. Nehmen die Bullen wieder das Ruder in die Hand, rückt als nächstes das alte Bewegungshoch bei 94,57 Yen in den Fokus. Anleger, die der Long-Empfehlung (WKN BN3 9UG) im Printmagazin des AKTIONÄR gefolgt sind, bleiben dabei und lassen die Gewinne laufen.

 

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