- Stefan Limmer - Redakteur

US-Dollar/Yen: Notenbankchef tritt zurück

Noch immer wertet der Yen massiv ab. Der Aufwärtstrend des Währungspaares US-Dollar/Yen ist weiterhin intakt. Für zusätzlichen Rückenwind sorgt der vorzeitige Rücktritt des japanischen Notenbankchefs.

Früher als eigentlich geplant räumt der Gouverneur der japanischen Zentralbank (BoJ), Masaaki Shirakawa seinen Platz. Statt wie ursprünglich geplant nach dem Ende seiner Amtszeit am 8. April wird er knapp einen Monat früher, am 19. März, zurücktreten. Shirakawa erklärte, dass er mit diesem Schritt den Weg für einen Nachfolger freimachen will, der die expansive Geldpolitik des japanischen Premierministers Shinzo Abe unterstützt.


Intakter Aufwärtstrend

Die Abwertung des japanischen Yen wurde von dieser Nachricht weiter befeuert. Nach dem Ausbruch über die 90,00-Yen-Marke hat sich der Aufwärtstrend weiter fortgesetzt. Der US-Dollar notiert gegenüber dem Yen derzeit auf dem höchsten Stand seit rund zweieinhalb Jahren. Erst bei 95,00 Yen wartet nun die nächste bedeutende Hürde im Chart. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR (WKN: BN3 9UG) in der Printausgabe gefolgt sind, bleiben dabei. Ein Ende der Kursrallye ist sowohl aus technischer als auch aus fundamentaler Betrachtungsweise noch lange nicht in Sicht.

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