- Stefan Limmer - Redakteur

US-Dollar/Yen: Das Geld bleibt billig

Nach einem Wachstum von 3,8 Prozent im zweiten Quartal, ist die Wirtschaft im Land der aufgehenden Sonne im Sommerquartal nur noch vergleichsweise moderat um 1,9 Prozent gewachsen. Die Bank of Japan (BoJ) stimmte auf der jüngsten Sitzung dafür, an der ultralockeren Geldpolitik des Landes festzuhalten. Bereits seit dem Frühjahr kauft die BoJ monatlich Wertpapiere für umgerechnet 50 Milliarden Euro. Die Notenbanker betonten außerdem, dass eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Zukunft nicht ausgeschlossen ist, sollte sich die Konjunktur nicht wie gewünscht entwickeln.

100-Yen-Marke zurückerobert

Nachdem der Dollar gegenüber dem Yen in den vergangenen Wochen in einer Seitwärtsbewegung gefangen war, hat sich die charttechnische Situation zuletzt wieder aufgehellt. Nach dem Ausbruch über die 100-Yen-Marke dürfte die Aufwärtsdynamik nun wieder zunehmen. Kurzfristig ist nun Luft bis zum alten Jahreshoch bei 103,70 Yen. 

Anleger, die der Longempfehlung des AKTIONÄR im Printmagazin (WKN DE3 R8A/KK: 15,50 Euro) gefolgt sind, bleiben investiert. Auch für einen Neueinstieg ist es noch nicht zu spät. 

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