ThyssenKrupp
- Werner Sperber - Redakteur

ThyssenKrupp: Zu teuer? Nicht mit diesem Derivat! ; Börsenwelt Presseschau IV

Die Experten des Zertifikatejournals verweisen auf die deutlich verbesserten Ergebnisse der ThyssenKrupp AG für das erste Quartal des Ende September ablaufenden Geschäftsjahres 2014/15. Der Stahl- und Technologie-Konzern arbeitet sich weiter aus der Krise und profitierte insbesondere von Einsparungen in der Stahlsparte sowie gesunkenen Rohstoffkosten. Vorstandsvorsitzender Dr. Heinrich Hiesinger bestätigte die Ziele für das gesamte Wirtschaftsjahr, warnte allerdings erneut vor zu viel Überschwang. Zudem fehle wegen der hohen Schulden das Geld für größere Zukäufe. Die Anleger nutzten die Zahlenvorlage, um Gewinne mitzunehmen und verkauften die Aktie. Die Analysten kritisierten den Konzern etwas, weil die Schätzungen der Analysten bezüglich der Konzernzahlen diesmal in etwa stimmten. Sie drückten das natürlich anders aus: Die großen Überraschungen seien ausgeblieben. Die Analysten von Kepler Cheuvreux raten zum "Verkaufen" mit einem Kursziel von 17 Euro, weil der free cashflow des Unternehmens so niedrig war. Der Grundtenor bleibt allerdings zuversichtlich, schließlich raten die meisten Analysten weiterhin zum "Halten" oder "Kaufen" der Aktie. Vor diesem Hintergrund und der mittlerweile stark gestiegenen Bewertung der Aktie sollten Anleger das am 25. März 2016 fällige Bonus-Zertifikat (WKN TD2 FPW) der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG auf die ThyssenKrupp AG kaufen. Die Bank zahlt 25 Euro zurück, wenn die Aktie stets mehr als 16 Euro gekostet hat.

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