ThyssenKrupp
- Werner Sperber - Redakteur

ThyssenKrupp: Das Leichteste ist vollbracht; Börsenwelt Presseschau III

Die Fachleute des Zertifikatejournals verweisen auf den Verkauf der Edelstahl-Tochterfirma VDM Metals an die Risikokapitalanlagefirma Lindsay Goldberg Vogel. Dr. Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG, erwartet sich daraus eine Entlastung im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, weil der Konzern durch den Verkauf auch Schulden und Pensionsverpflichtungen an den Investor weitergibt. Allerdings entsteht ein Buchverlust von 100 Millionen Euro aus dem Verkauf. Die Analysten der WGZ Bank kritisieren, VDM wäre der am einfachsten zu verkaufende, der drei zum Verkauf stehenden Konzernteile und selbst da nimmt ThyssenKrupp einen Buchverlust hin. Dafür gehen die Geschäfte von ThyssenKrupp wieder besser. Im ersten Quartal des Ende September ablaufenden Geschäftsjahres 2014/15 stiegen Umsatz und Ergebnis im Jahresvergleich. Saisonal bedingt belebt sich das Stahlgeschäft zu Jahresbeginn und deshalb sollten die Zahlen für das zweite Fiskalquartal von ThyssenKrupp noch etwas besser sein, als die für das erste. Allerdings ist der Aktienkurs bereits stark gestiegen, die guten Gesichtspunkte also wohl großteils in der Notierung schon berücksichtigt. Deshalb sollten Anleger nun auf einen eher stabil bleibenden Aktienkurs setzen und dazu das am 25. März 2016 fällige Bonus-Zertifikat (WKN TD2 FPW) der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG auf ThyssenKrupp kaufen. Die Bank zahlt 25 Euro zurück, wenn die Aktie stets mehr als 16 Euro gekostet hat.

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