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- Marion Schlegel - Redakteurin

Ölpreise erneut mit Verlusten

Einmal mehr sorgten Sorgen um Griechenland für niedrigere Preise am Ölmarkt. Zudem belastet die Aussicht auf eine deutlich höhere Ölförderung in den USA die Notierungen. Der Kurs des empfohlenen Inline-Optionsscheins auf Brent-Öl klettert indes stetig nach oben.

Die Öl­prei­se ha­ben am Diens­tag an die Vor­ta­ges­ver­lus­te an­ge­knüpft und sind wei­ter leicht ab­ge­rutscht. Ex­per­ten er­klär­ten den Ver­kaufs­druck mit der Sor­ge der An­le­ger vor ei­ner Ver­schär­fung der Eu­ro-Schul­den­kri­se und vor der "Fis­kal­k­lip­pe" in den USA. Am späten Nach­mit­tag kos­te­te ein Bar­rel (159 Li­ter) der Nord­see­sor­te Brent 107,93 Dol­lar. Das wa­ren 1,14 Dollar we­ni­ger als am Mon­tag. Der Preis für ein Fass der ame­ri­ka­ni­schen Sor­te West Te­xas In­ter­me­dia­te (WTI) sank um 42 Cent auf 85,15 Dol­lar.


Doppelter Druck

An den Ölmärkten habe eine "neue Welle von Sorgen über die Lage im angeschlagenen Euroland Griechenland und die sich nähernde Fiskalklippe in den USA" die Preise belastet, sagte ein Rohstoffexperte der schwedischen SEB-Bank. Griechenland muss am kommenden Freitag fällige Schulden von fünf Milliarden Euro begleichen, um eine Staatspleite zu vermeiden. Immerhin konnte das hochverschuldete Land am späten Vormittag rund vier Milliarden Euro an frischem Geld bei Investoren einsammeln.

Experten nannten aber auch den langfristigen Ausblick für die Ölförderung der Internationalen Energieagentur (IEA) vom Vortag weiterhin als Ursache für den Verkaufsdruck beim Öl. Demnach sollen die USA in fünf Jahren zum größten Ölproduzenten der Welt aufsteigen, noch vor Russland und Saudi-Arabien. Ein massiver Anstieg der Ölförderung in den USA dürfte das Angebot an den Weltmärkten erhöhen.


Steter Gewinnanstieg

Weiterhin interessant bleibt ein Investment im Inline-Optionsschein der Société Générale mit der WKN SG2 1SW (akt. Kurs: 8,17 Euro). Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt. Gelingt dies, erhält der Anleger pro Anteil 10 Euro zurückbezahlt. Zuletzt konnte der Schein bereits deutlich zulegen.

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