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- Marion Schlegel - Redakteurin

Ölpreise deutlich unter Druck

Sorgen um Griechenland haben den Preis für Brent-Öl am Montag erneut auf Talfahrt geschickt. Dabei wurde auch eine erste wichtige charttechnische Unterstützung durchbrochen.

Die Öl­prei­se ha­ben ih­re deut­li­chen Ver­lus­ten vom Frei­tag zum Auf­takt der neu­en Han­dels­wo­che fort­ge­setzt. Nach­dem sich im frü­hen Han­del noch ei­ne Ge­gen­be­we­gung an­deu­te­te, sorg­ten wie­der auf­ge­flamm­te Sor­gen um das plei­te­be­droh­te Grie­chen­land für neu­en Ge­gen­wind. Ein Bar­rel (159 Li­ter) der Nord­see­sor­te Brent zur De­zem­ber-Lie­fe­rung kos­te­te am Mon­tag Nachmittag 105,49 Dol­lar. Das wa­ren 19 Cent we­ni­ger als am Frei­tag. Dabei rutschte der Ölpreis auch unter die horizontale Unterstützung, die aus dem September- und Oktobertief gebildet wurde.

Griechenland stärkt Dollar

Die Sorgen um den Euro-Dauerpatient Griechenland dämpften die Stimmung an den Finanzmärkten zum Wochenauftakt. In Athen stehen wichtige Abstimmungen über neue Sparmaßnahmen an, ohne die das Land keine weiteren Hilfen von seinen europäischen Partnern erhalten wird. Die Angst vor einem griechischen Euro-Aus ist wegen der hohen Ungewissheit zurück auf der Agenda. Der erstarkte Dollar setzt die Ölpreise zusätzlich unter Druck.

 

Auf Kurs

Weiterhin interessant bleibt ein Investment im Inline-Optionsschein der Société Générale mit der WKN SG2 1SW (akt. Kurs: 7,71 Euro). Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt. Gelingt dies, erhält der Anleger pro Anteil 10 Euro zurückbezahlt.

 

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