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- Marion Schlegel - Redakteurin

Ölpreise deutlich teurer

Die Sorge vor einer Eskalation der Lage im Nahen Osten bestimmt zum Wochenauftakt den Ölmarkt. Sowohl Brent- als auch WTI-Öl starten mit Kursaufschlägen.

Die Öl­prei­se sind am Mon­tag we­gen Sor­gen vor ei­ner Es­ka­la­ti­on der La­ge im Na­hen Os­ten ge­stie­gen. Ein Bar­rel (159 Li­ter) der Nord­see­sor­te Brent zur Ja­nu­ar-Lie­fe­rung kos­te­te am Vormittag 109,74 Dol­lar. Das wa­ren 79 Cent mehr als am Frei­tag. Der Preis für ein Fass der ame­ri­ka­ni­schen Sor­te West Te­xas In­ter­me­dia­te (WTI) zur De­zem­ber-Lie­fe­rung stieg um 0,95 Dol­lar auf 87,87 Dol­lar.

"Der Markt ist besorgt über den Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Hamas-Organisation", sagte ein australischer Rohstoffexperte. Im Gaza-Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern ist trotz internationaler Vermittlungsbemühungen kein Ende der Gewalt in Sicht. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte am Sonntag: "Die Operation im Gazastreifen geht weiter, und wir sind dazu bereit, sie noch bedeutend auszuweiten."

Nach beiden Seiten Luft

Öl dürfte durch den sich zuspitzenden Konflikt wohl in den kommenden Wochen teurer werden. Dennoch wirken verschiedene Faktoren weiterhin Preis dämpfend: unter anderem die zuletzt schwachen US-Konjunkturdaten sowie die anhaltende Krise in Europa. Anleger bleiben deswegen weiterhin im empfohlenen Inline-Optionsschein aus dem Hause Société Générale mit der WKN SG2 1SW (akt. Kurs: 8,27 Euro) investiert. Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt. Derzeit notiert Brent nahezu in der Mitte der beiden Barrieren.

Mit Material von dpa-AFX.

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