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- Marion Schlegel - Redakteurin

Ölpreise: Bald noch viel teurer?

Die derzeitige Schwäche an den europäischen Aktienmärkten sowie die Lage im Nahen Osten bestimmen weiterhin das Geschehen am Ölmarkt. Anleger setzen auf einen Inline-Optionsschein.

Die Öl­prei­se ha­ben am Diens­tag ei­nen klei­nen Teil ih­rer kräf­ti­gen Vor­ta­ges­ge­win­ne wie­der ab­ge­ge­ben. Am späten Nachmittag kos­te­te ein Bar­rel (159 Li­ter) der Nord­see­sor­te Brent 111,52 US-Dol­lar. Das sind 18 Cent we­ni­ger als am Vor­tag. Das Fass der ame­ri­ka­ni­schen Sor­te West Te­xas In­ter­me­dia­te (WTI) ver­bil­lig­te sich sogar um 75 Cent auf 88,53 Dol­lar.

Durchatmen

Der Nahostkonflikt hatte die Ölpreise zum Wochenauftakt kräftig anziehen lassen. Sowohl Brent als auch WTI hatten neue Monatshochs erreicht, von denen sie sich am Dienstag leicht entfernten. Experten nannten die überwiegend schlechtere Stimmung an den europäischen Aktienmärkten als Grund. Nach Einschätzung der Commerzbank-Analysten dürfte die kritische Lage in Gaza die Ölpreise aber weiter stützen.

Zwar werde im unmittelbaren Krisengebiet kein Öl gefördert, schreiben die Experten. "Allerdings könnten die Ölförderländer der Region bei einer weiteren Eskalation in den Konflikt hineingezogen werden, was eine Risikoprämie auf den Ölpreis rechtfertigt."

Auf Kursrange spekulieren

Der empfohlene Inline-Optionsschein aus dem Hause Société Générale mit der WKN SG2 1SW (akt. Kurs: 8,24 Euro) bleibt also weiterhin interessant. Wichtig ist, dass der Preis für die Rohölsorte Brent bis zum 14. Juni 2013 in der Range von 70 bis 155 Dollar bleibt. Dann erhält der Anleger 10 Euro zurückbezahlt.

 

Mit Material von dpa-AFX.

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