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- Marion Schlegel - Redakteurin

Ölpreis unter Druck: Opec erwartet schwächere Nachfrage

Die Ölpreise sind am Donnerstag nach einer Berg- und Talfahrt zuletzt wieder ins Minus gerutscht. Am Markt wurde eine neue Prognose des Ölkartells Opec als Belastungsfaktor genannt. Für dieses Jahr sei von einer schwächeren Nachfrage nach Rohöl auszugehen, hatte die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) in Wien mitgeteilt. Insgesamt bestimmt weiter das Überangebot an Rohöl das Geschehen auf den Märkten. "Für einen echten Umschwung ist es zu früh," kommentierten Experten der Commerzbank. Die Experten verwiesen auf eine Reihe von Nachrichten, die auf den Preisen lastenden. So wolle die irakische Region um Kirkuk ihre Exporte verdoppeln.

Leichte Erholung am Freitag
Am Freitagmorgen können sich die Ölnotierungen wieder leicht erholen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 48,74 Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Donnerstag. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) verteuerte sich um 49 Cent auf 47,22 Dollar. Der vom AKTIONÄR empfohlene Wave-Put auf WTI-Öl mit der WKN DT5 5N0 hat sich seit der Empfehlung vor gut zwei Monaten mittlerweile fast verdreifacht. Anleger sollten nun nach und nach Gewinne mitnehmen. Wer auf eine Erholung bei Öl setzen möchte, liegt derzeit bei einem Tracker-Zertifikat richtig, beispielsweise beim Produkt von der Deutschen Bank mit der WKN DB2DBY.

(Mit Material von dpa-AFX)

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