Lufthansa
- Werner Sperber - Redakteur

Lufthansa: Short gehen

Die Fachleute von Platow Derivate erklären: Das meiste Geld verdienen Fluggesellschaften im Sommer, also zur Hauptreisezeit. Entsprechend ist es auch der Verlust normal, denn die Deutsche Lufthansa im ersten Quartal des laufenden Jahres trotz sinkender Kosten für das Kerosin erwirtschaftet hat. Der Vorstand bestätigte zudem das Ziel, im Gesamtjahr ein etwas höheres bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zu erwirtschaften als im Vorjahr. Allerdings hat das Management in dieser Prognose die Kosten aufgrund von Streiks ausgeklammert. Zudem gibt es Überkapazitäten im Frachtgeschäft. Das Ziel wird also wohl verfehlt werden. Entsprechend sank der Aktienkurs nach der Vorlage der Daten. Wenn sich der Preis für den Treibstoff nun weiter erholt, wird die Lage für die Lufthansa und den Aktienkurs schwieriger. Charttechnisch hat sich sogar schon ein kleiner Abwärtstrend entwickelt.

Risikobereite Anleger sollten also auf eine Tilgung des Discount-Put-Optionsscheines (WKN HU36YU) der Unicreditbank AG auf die Deutsche Lufthansa zum Höchstbetrag von einem Euro setzen. Dazu darf die Aktie am 14. September höchstens 13,50 Euro kosten. Ab einer Notierung von 14,50 Euro verfällt der Schein wertlos.

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