Commerzbank Knock-Out GLD
- Marion Schlegel - Redakteurin

Goldpreis: Schwung aus China?

Auch in der neuen Woche kommt der Goldpreis nicht von der Stelle. Hinzukommt die vorübergehende Nachfrageschwäche aus China. Dennoch dürfte das Land im Gesamtjahr eine deutliche Stütze für den Goldpreis darstellen.

Der Goldpreis tritt nach wie vor auf Stelle. Auch zu Wochenbeginn notiert das Edelmetall nahezu unverändert bei 1.667,20 Dollar. Unterstützung erhält der Goldpreis von der 200-Tage-Linie, die derzeit bei 1.664,41 Dollar verläuft. Wenig Unterstützung hat die Notierung in der laufenden Woche allerdings aus China zu erwarten. Dort läuft derzeit das chinesische Neujahrsfest. Die Nachfrageschwäche dürfte jedoch nur kurzfristig sein, ansonsten ist China der größte Goldnachfrager der Welt, Tendenz weiter steigend. Das World Gold Council geht davon aus, dass die chinesische Goldnachfrage im laufenden Jahr um weitere zehn Prozent auf dann rund 880 Tonnen steigen dürfte.

Warten auf das Signal

Aus charttechnischer Sicht muss das Edelmetall weiterhin auf den Befreiungsschlag warten. Knapp über dem aktuellen Kurs verlaufen gleich mehrere Widerstände: zum einen die 90-Tage-Linie bei 1.698,21 Dollar, zum anderen der horizontale Widerstand ebenfalls bei knapp 1.700 Dollar. Auch in diesem Bereich befindet sich der seit Oktober vergangenen Jahres ausgebildete Abwärtstrend. Erst wenn der Sprung über diese Hürden gelingt, würde ein klares Kaufsignal generiert. Anleger, die der langfristigen Empfehlung im April 2009 des AKTIONÄR gefolgt sind, lassen ihre Gewinne im Mini-Long mit der WKN DR2 AQM weiter mit einem Stopp bei 53,50 Euro laufen.

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