Commerzbank Knock-Out GLD
- Marion Schlegel - Redakteurin

Goldpreis: Russland setzt auf Gold

Das neue Jahr verlief für Goldanleger bislang alles andere als erfreulich. Dennoch sollten sich Langfristinvestments weiterhin lohnen. Auch Russland deckt sich weiterhin mit Gold ein.

Der Goldpreis bereitet den Gold-Optimisten derzeit wenig Freude. Das Edelmetall tendiert eher gen Süden, als neue Höchststände zu erklimmen. Zuletzt durchbrach der Goldpreis auch die 200-Tage-Linie, die derzeit bei 1.664,84 Dollar verläuft. Eine Feinunze Gold kostet aktuell 1.646,20 Dollar. Wichtig ist nun, dass das Januartief im Bereich von 1.625 Dollar nicht unterschritten wird. Andernfalls würden weitere Abgaben drohen. Ein positives charttechnisches Signal würde hingegen erst der Sprung über den seit Oktober vergangenen Jahres ausgebildeten Abwärtstrend sowie den horizontalen Widerstand bei 1.700 Dollar erzeugen.

 

Starkes Umfeld für Gold

Langfristig bleiben die Aussichten für den Goldpreis weiterhin bestens. Das aktuell niedrige Zinsniveau gepaart mit der Inflation bietet ein hervorragendes Umfeld für einen steigenden Goldpreis. Unterstützung erhält das Edelmetall auch von Seiten der Zentralbanken, die sich weiterhin mit Gold eindecken. Allen voran Russland - das Land kaufte laut der Nachrichtenagentur Bloomberg im vergangenen Jahrzehnt 570 Tonnen Gold und war damit der größte Goldimporteur der Welt. "Je mehr Gold ein Land hat, desto mehr Souveränität hat es, falls eine Katastrophe den Dollar, den Euro, das Pfund oder eine andere Reservewährung trifft", sagte Jewgeni Federow, Wirtschaftsfachmann der Putin-Partei "Einiges Russland".

Langfristig investieren

Anleger sollten deswegen weiterhin auf Gold setzen - auch wenn der ein oder andere Rücksetzer einkalkuliert werden muss. Interessant ist weiterhin der Mini-Long mit der WKN DR2 AQM. Investoren, die seit der Empfehlung im April 2009 investiert sind, liegen mittlerweile mehr als 370 Prozent in Front.

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