Commerzbank Knock-Out GLD
- Marion Schlegel - Redakteurin

Goldpreis: Hohe Nachfrage

Der Goldpreis hat seine Aufholjagd zuletzt fortsetzen können. Das Edelmetall läuft nun auf einen wichtigen Widerstandsbereich zu. Zentralbankenkäufe und eine steigende Investmentnachfrage dürften den Goldpreis weiter stützen.

Der Goldpreis hat in der vergangenen Woche deutliche Zugewinne verzeichnen können. Mittlerweile kostet eine Feinunze wieder 1.689,84 Dollar. Damit befindet sich die Notierung nur noch knapp unterhalb der insbesondere psychologisch wichtigen Marke von 1.700 Dollar. In diesem Bereich verläuft zudem der seit Oktober 2012 ausgebildete Abwärtstrend, den es zu überwinden gilt.

Zentralbanken und Investoren greifen zu

Aus fundamentaler Sicht erhält der Goldpreis Unterstützung von der Nachfrageseite. So berichtete Thomson Reuters GFMS, dass die Zentralbanken im vergangenen Jahr netto 536 Tonnen Gold gekauft haben, 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Experten erwarten für das erste Halbjahr dieses Jahres Käufe von Seiten der Zentralbanken in Höhe von 280 Tonnen. Dies dürfte dem Goldpreis weiteren Support verleihen. Zudem rechnet GFMS mit einer deutlich anziehenden Investmentnachfrage. Sie soll im ersten Halbjahr im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um ein Fünftel steigen.

Gold vor Kaufsignal

Gelingt dem Goldpreis nun der Sprung über die genannten Widerstände, wäre dies als Kaufsignal zu werten. Auch Neueinsteiger können dann wieder Positionen aufbauen. Anleger, die bereits seit April 2009 im empfohlenen Mini-Long mit der WKN DR2 AQM investiert sind, können sich mittlerweile über einen Kurszuwachs von mehr als 400 Prozent freuen. Gewinne laufen lassen!

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